Gemischte Gefühle zum Heimspieltag

Zum ersten Heimspieltag der Damen I des VSV Oelsnitz waren vergangenen Samstag der SV Textima Süd und der FSV Reichbach zu Gast.

Begonnen wurde, wie gewohnt um 14.00 Uhr, zuerst gegen den SV Textima Süd, bei welchem sich die Oelsnitzerinnen die größere Gewinnchance der beiden Spielpartien ausmalten. Mit einer Aufschlagserie (5:0) von Zuspielerin Vicky Neuber starteten die Sperken gut in das Geschehen und konnten weiterhin ihren Vorsprung von stets 3-4 Punkten halten. Druckvolle Angriffe und Aufschläge sowie gutes agieren in der Feldabwehr brachten den ersten Satz von 25:21 ein. Im zweiten Satz drehte sich der Spieß leider um. Die Gegnerinnen fanden nun besser in das Spiel und konnten sich mehr und mehr auf die Heimmannschaft einstellen. Annahmeschwierigkeiten und Verständigungsprobleme auf den einzelnen Positionen machten es ihnen leichter Punkte zu erzielen. Sie gewannen diesen Satz mit 25:18. Die Sätze 3 und 4 spiegelten die ersten beiden wider und sorgten für gemischte Gefühle auf dem Spielfeld und beim Publikum. Es war ein ständiges Auf und Ab von Führungssituationen und dann wiederum punktelosen Durststrecken, hauptsächlich der Annahme und Feldabwehr verschuldet. Sodass der 3. Satz mit 25:22 an den VSV und der 4. Satz erneut mit 25:18 an Textima ging. Unter diesen Umständen befand man sich ruck zuck im Tie break. Die Oelsnitzerinnen lagen zunächst hinten und hatten einen deutlich misslichen Stand von 4:8 beim Seitenwechsel. Trainer Michael Schubert war gezwungen Auszeiten bei 10:12 und 10:13 zu nehmen und motivierte seine Spielerinnen so, dass sich diese trotz eines Rückstandes von 12:14 auf 14:14 herankämpfen konnten. Mit unheimlichem Kampfgeist und Willensstärke gelang es ihnen diesen Entscheidungssatz letztlich doch noch mit 17:15 für sich zu bestreiten.

Nach diesem knappen und fast 2 Stunden dauernden Ergebnis freuten sich die Mädels des VSV sehr über ihren Sieg und gingen nun befreit gegen den vermeintlich schwereren Gegner, den FSV Reichenbach, ins Spiel. Wie erwartet zeigte dieser mit stabiler Technik, überlegten Angriffsaktionen und guter Blockarbeit sein Können. Bis sich die Heimspielerinnen darauf neu eingestellt hatten, mussten sie schon den ersten Satz mit 14:25 abgeben. In den darauffolgenden Sätzen konnte die Mannschaftsleistung jedoch deutlich gesteigert werden und machte das Spielgeschehen durchaus interessanter. Leider reichte das nur um den zweiten Satz (25:23) zu gewinnen, die beiden nächsten gingen nach Reichenbach mit 25:20 und 25:19.

Ein großes Dankeschön an das zahlreich vertretene Publikum und für das fleißige Anfeuern! Bis zum nächsten Mal, am 12.11.2016 erneut auf heimischen Hallenboden.

Es spielten: Ute und Annika Tröger, Ulrike Hanitzsch, Vicky Neuber, Pia Borsutzky, Jessica Anstadt, Linda Seidel, Michelle Lehmann, Polina Ritscher, Pauline Mennel und Franziska Strobel