VSV Oelsnitz II holt vier Punkte zum Heimspieltag

Nach der knappen Niederlage beim SV Einheit Borna in der Vorwoche, wollte die Oelsnitzer Regionalliga-Reserve an diesem Samstag in eigener Halle punkten. Gegen Mitaufsteiger SV Reudnitz II wurde am Ende ein ungefährdeter 3:1-Sieg eingefahren. Im zweiten Spiel gegen Staffelfavorit TSG Markkleeberg II boten die Sperken eine sensationelle Partie und mussten sich am Ende nur knapp 2:3 geschlagen geben. Mit nunmehr sieben Punkten klettern sie auf den dritten Tabellenplatz.

VSV Oelsnitz II - SV Reudnitz II 3:1 (21:25; 25:14; 25:16; 25:18)

Die Hausherren starteten hochmotiviert in die Partie, mussten jedoch schnell ihrer hohen Fehlerquote Tribut zollen. Fehler in Annahme und Angriff machten es denn Gästen leicht Punkte zu sammeln und den ersten Satz mit 25:21 zu gewinnen. Der VSV stellte den Kader ein wenig um und fortan sollte es besser laufen. Die Annahme stand nun sicher, mit dem variantenreichen Angriffsspiel waren die Leipziger meistens überfordert. Hinzu kamen nun immer bessere Aufschläge und ein gut postierter Block. Die Gäste kamen im eigenen Angriff nur noch selten zu Punkterfolgen und mussten die folgenden Sätze jeweils klar zu 14, 16 und 18 abgeben.

VSV Oelsnitz II - TSG Markkleeberg II 2:3 (25:18; 25:15; 19:25; 20:25; 20:22)

Im zweiten Spiel des Tages sollte eine weitaus schwierigere Nuss zu knacken sein. Die TSG Markkleeberg reiste als Tabellenführer mit erfahrenen Regionalliga- und Drittligaspielern an, allerdings auch ohne Libero. Dies sollte den Rand-Leipzigern schnell zum Verhängnis werden, denn die Oelsnitzer Strategie ging in den ersten beiden Sätzen blendend auf. Das hohe Risiko im Aufschlag wurde mit vielen direkten Punkten, oder leicht zu verteidigenden Bällen belohnt. Im Gegenzug ließen es die Sperken dann selbst im Angriff krachen und punkteten mit großer Spielfreude und Emotionen. Die Gäste kämpften mit ihrer eigenen Aufstellung und der schwachen Annahme.

Ab dem dritten Satz hatten sie jedoch ihre Aufstellung gefunden, die Umstellung zeigte Wirkung und sie fanden zum eigenen Spiel. Hinzu kam nun die steigende Fehlerquote im Oelsnitzer Aufschlagspiel und der Annahme. Markkleeberg spielte nun seine Erfahrung aus und nutzte die Lücken im Oelsnitzer Block und erhöhte den Aufschlagdruck. So gingen die folgenden Sätze verdient an die Gäste.

Es folgte ein Tiebreak, der definitiv nichts für schwache Nerven war. Oelsnitz verpennte den Start mit schwacher Annahme und 0:3-Rückstand. Doch es wurde nicht aufgegeben, unter der lautstarken Anfeuerung der Oelsnitzer Fans wurde tatsächlich der Ausgleich erzielt und beim 8:7 die Seiten gewechselt. Den ersten Matchball hatte jedoch Markleeberg beim 15:14. Die Hausherren blieben konzentriert, wehrten diesen und zwei weitere Matchbälle ab. Und hatten dann beim 18:17 und 19:18 zwei eigene Matchbälle. Doch auch die TSG zeigte keine Nerven und wehrte ebenfalls ab. Im fünften Anlauf hatte dann Markkleeberg das entscheidende Quäntchen Glück und sicherte sich mit einem 22:20 den Sieg.

Die Sperken boten an diesem Heimspieltag eine tolle Vorstellung. Alle Spieler des 11-köpfigen Kaders brachten sich hervorragend ein und boten entsprechende Alternativen während des Spielverlaufes. In drei Wochen geht es dann für die VSV-Männer wieder um Punkte, sie reisen dann zum SV Chemnitz Harthau II.   

VSV Oelsnitz spielte mit: Ben Becher, Niclas Meinhold, Andre Möckel, Matthias Hanitzsch, Felix Martin, Jonas Krug, Julian und Fabian Schubert, Martin Metzker, Martin Mocker, Gordon Hawranke