VSV Oelsnitz II mit maximaler Punktausbeute

Die Regioanlliga-Reserve des VSV Oelsnitz hat am Samstag ihren zweiten Heimspieltag sehr erfolgreich gestaltet. Gegen den Hennersdorfer SV gewannen die Sperken zunächst 3:0, im Anschluss wurde dann sogar noch der Vorjahresmeister SV Textima Süd Chemnitz mit 3:1 besiegt. Damit klettern die Oelsnitzer auf Rang vier der Tabelle und holen Luft im Kampf um den Klassenerhalt. 

VSV Oelsnitz II - Hennersdorfer SV 3:0 (25:22; 25:22; 25:21)

Gegen die Gäste aus dem Erzgebirge schickte Trainer Andre Möckel die jüngste Garde die der VSV II zu bieten hat aufs Feld. Jonas Krug, Ben Becher, Christian Böhm, Felix Martin, Stefan Roßbach sowie Fabian und Julian Schubert fanden sehr schnell ins Spiel und zogen Dank der stabilen Annahme ein variables Angriffsspiel auf. Neben der guten Annahme, war es vor allem die tolle Angriffs- und Blockabsicherung die immer wieder zweite Punktechancen kreierte und den Gästen den Nerv raubte. Die jungen Teppichstädter konnten während des gesamten ersten Satz einen 3-4-Punkte-Vorsprung wahren und den Satz mit 25:22 gewinnen.

Im zweiten Satz sorgte eine Aufschlagserie für die schnelle 8:2-Führung, dabei war die Spielfreude und der große Einsatz der Oelsnitzer Jungs deutlich sichtbar. Doch die Gäste schlugen zurück und nutzten kleine Unkonzentriertheiten der Hausherren. Diese fingen sich aber schnell wieder und fanden die Stabilität des ersten Satzes wieder. Vor allem im Aufschlag wurde die Marschroute von Andre Möckel gut umgesetzt und die Hennersdorfer Annahmeschwächen gezielt ausgenutzt. Auch der zweite Satz ging mit 25:22 nach Oelsnitz.

Im dritten Satz hatten zunächst die Gäste die Nase vorn. Die Oelsnitzer Annahme wurde ungenauer und das variable Angriffsspiel damit deutlich erschwert. Nach zwei Auszeiten kehrte endlich die Konzentration zurück und der Rückstand wurde egalisiert. Auch von einem taktischen Spielchen der Gäste kurz vor Schluss ließen sich die Vogtländer nicht aus dem Konzept bringen und gewannen den Satz mit 25:21.

VSV Oelsnitz II - SV Textima Süd Chemnitz 3:1 (26:24; 16:25; 25:22; 25:19)

Im zweiten Spiel des Tages wurde der Kader ein wenig umgestellt, der neue Sechser knüpfte jedoch sofort an die Leistungen aus Spiel eins an. Druckvolle Aufschläge machten der Chemnitzer Annahme zu schaffen, mit guter Abwehrarbeit und Angriffen wurde wieder ein 3-Punkte-Vorsprung erzielt. Beim 24:21 gab es Satzbälle, doch plötzlich wackelte die Annahme und es wurde noch einmal eng. Mit etwas Glück machten die Sperken dann den Satz mit 26:24 zu.

Im zweiten Satz kam das Oelsnitzer Spiel zum Stocken. Die Annahme wurde ungenauer und im Angriff fanden die VSV-Männer keine Lösungen gegen den Chemnitzer Block. Die dem deutlichen 25:16-Satzgewinn holen sich die Gäste den Satzausgleich, die Partie ist wieder völlig offen.

Von diesem Rückschlag ließen sich die Gastgeber aber nur kurz aus der Bahn werfen. Einen kleinen Rückstand zu Beginn des dritten Satzes konterten sie mit guten Aufschlägen und einer immer besser werdenden Block-Abwehrarbeit. Vor allem Julian Schubert lief hier zur Höchstform auf und war im Block mehrfach zur Stelle. Beim 11:11 war der Ausgleich erzielt und in der Folge lief bei den Sperken vieles richtig gut. Mit großem Kampfgeist und Teamwork wurde der Satz mit 25:22 gewonnen.

Im vierten Satz blieb die Annahme stabil und so konnte den Chemnitzern immer wieder mit krachenden Mittelangriffen ordentlich eingeheizt werden. Julian Schubert war nun nicht mehr zu stoppen und packte auch im Block wieder energisch zu. Hinzu kamen klasse Zuspiele von Jonas Krug und überlegte Angriffe von Christian Böhm. Die Vogtländer ließen sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und machten den Sack mit 25:19 zu.

Das war ein toller Heimspieltag mit einer großartigen Vorstellung der jungen Nachwuchstalente. Im Angriff überzeugten Ben Becher, Christian Böhm, Fabian und Julian Schubert und auch der erfahrenere Felix Martin. Jonas Krug führte wieder hervorragend Regie und Stefan Roßbach war eine solide Stütze in der Annahme und Abwehr. Kurzum, eine geschlossene Mannschaftsleistung wurde mit sechs Punkten belohnt.

Schon am kommenden Samstag geht es für die Oelsnitzer mit einem erneuten Heimturnier weiter. Im Sachsenpokal kämpfen die VSV-Männer am Samstag um 13 Uhr in eigener Halle um den Einzug in die nächste Runde.   

VSV Oelsnitz spielte mit: Martin Mocker, Fabian und Julian Schubert, André Möckel, Ben Becher, Jonas und Alexander Krug, Matthias Hanitzsch, Felix Martin, Christian Böhm, Stefan Roßbach