Ungefährdeter Heimsieg gegen den USV TU Dresden

Im 2. Heimspiel der Saison machten die Oelsnitzer Regionalliga-Volleyballer die Pleite der Vorwoche in Ohrdruf vergessen und boten ihren rund 210 Zuschauern ein schnelles und packendes Spiel gegen den USV TU Dresden. Die Gastgeber hatten das Spiel stets unter Kontrolle, nur im dritten Satz sorgten einige Nachlässigkeiten und Angriffsfehler für den unnötigen Satzverlust. Mit 9 Punkten klettern die Oelsnitzer auf Rang 2 der Tabelle, punktgleich mit dem Staffelfavoriten VG Gotha. 

VSV Oelsnitz – USV TU Dresden 3:1 (25:22, 25:18; 23:25; 25:14)

Die Sperken mussten auf Thilo Schmalfuß, André Möckel und Martin Mocker verzichten, dafür stand erstmals Neuzugang Franz Masur in der Startformation. Er zeigte eine sehr gute Leistung, trug mit guten Blocks und Angriffen zum Heimerfolg bei.

Im Gegensatz zur Vorwoche gelangen zu Spielbeginn die ersten Aktionen, dies schaffte Selbstvertrauen und gab Mut für das gesamte Spiel. Die drei Außenangreifer Eric Schannwell, Sascha Singer und Matthias Hanitzsch wurden von Zuspieler Tim Neuber immer wieder hervorragend in Szene gesetzt und verwerteten ihre Punktchancen mit platzierten und harten Angriffen. Beim 5:10 nahm Gästecoach Rolf Petters die erste Auszeit um seine junge Truppe zu beruhigen. Sie zeigte sich sichtlich beeindruckt von der lautstarken Oelsnitzer Kulisse und konnte ihre körperliche Überlegenheit nicht aufs Feld bringen. Die Sperken indes waren in Fahrt, die Annahme um den wieder hervorragend agierenden Libero Jürgen Hanitzsch war sehr stabil und ließ ein variantenreiches und schnelles Spiel zu. Nahezu fehlerlos punkteten sich die VSV-Männer so dem 25:22-Satzsieg entgegen.

Wie schon mehrfach in dieser Saison eröffnete Tim Neuber mit seinen knallharten Sprungaufschlägen den zweiten Satz. Schnell stand eine 3:0-Führung auf der Anzeigetafel und die weitere Marschrichtung fest. Die Gäste wurden mit guten Aufschlägen unter Druck gesetzt und der eigene Spielaufbau funktionierte hervorragend. So gab es immer wieder sehenswerte Angriffe der Hausherren, die jungen Elbestädter fanden nie richtig ins Spiel. Lediglich Robert Eckelt konnte den Großteil seiner Punktchancen nutzen und sein Team einigermaßen im Spiel halten. Der deutliche 25:18-Satzgewinn war der verdiente Lohn der konzentrierten Oelsnitzer Spielweise.

Die Landeshauptstädter gaben sich jedoch noch lange nicht auf, sie erhöhten im dritten Satz das Risiko im Aufschlag und wurden mit häufigeren direkten Punktgewinnen belohnt. Die Oelsnitzer hingegen ließen die Zügel etwas schleifen und agierten vor allem im Angriff unüberlegter und mit unnötigen Fehlern. So konnten sich die Gäste im Satzfinale absetzen und den Satz mit 25:23 knapp gewinnen. Stefan Rossbach bekam hier auch seine Einsatzchance und sorgte in der Annahme für Entlastung.

Im vierten Satz erstickten die Oelsnitzer die bei den Gästen aufkeimenden Hoffnungen schnell im Keim. Erneut starke Aufschläge von Tim Neuber und eine deutlich reduzierte Fehlerquote im Angriff zogen den Dresdnern schnell den Zahn, spätestens bei der Auszeit beim 11:17 waren die Messen gelesen. Der VSV spulte nun konzentriert sein Programm ab, ließ kein Comeback der Gäste zu und machte den Satz mit 25:14 zu.

Die jungen Gäste sind nach wie vor in der Findungsphase, ihre individuellen Fähigkeiten können sie noch nicht als Team in die Waagschale werfen. Die Sperken hingegen agierten sehr homogen, mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wurde der verdiente 3. Saisonsieg erspielt. In zwei Wochen geht es nun zum Aufsteiger SV Reudnitz.

VSV Oelsnitz spielte mit: Franz Damaschke, Jürgen und Matthias Hanitzsch, Alexander Krug, Jonas Lange, Franz Masur, Tim Neuber, Stefan Rossbach, Eric Schannwell, Daniel Simon, Sascha Singer