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VSV Oelsnitz mit Heimpleite zum Jahresausklang

Am Samstag empfingen die Oelsnitzer Regionalliga-Volleyballer im letzten Heimspiel des Jahres den Aufsteiger SV Stahl Unterwellenborn. Nach der Tabelle waren die Rollen klar verteilt, der Gastgeber ging als Tabellendritter als Favorit in die Partie. Doch in dieser Saison ist keine Mannschaft vor Überraschungen gefeit, dies bekamen am Samstag auch die Sperken zu spüren. Zu viele eigene Fehler und ein überragender Gäste-Hauptangreifer Jeffrey Bierwirth führten zur 2:3-Heimniederlage. Durch die neue Punkteregel gab es für die gewonnenen zwei Sätze zumindest einen Punkt für die VSV-Männer. Damit bleibt vorerst der 3. Tabellenplatz gesichert.

VSV Oelsnitz – SV Stahl Unterwellenborn 2:3 (26:24; 20:25; 23:25; 25:13; 9:15)

An diesem Tag entwickelte sich nicht nur auf dem Spielfeld ein packendes Duell, auch auf den Rängen duellierten sich lautstark die Trommler der beiden Teams.

Den ersten Paukenschlag auf dem Feld setzten die VSV-Männer mit einem krachenden Mittelangriff von Franz Masur. Davon unbeeindruckt zeigten sich jedoch die Thüringer, sie gingen mit guten Aufschlägen schnell mit 4:2 in Führung. Die Gastgeber fanden nicht richtig ins Spiel, immer wieder bedeuteten leichte Fehler Unsicherheit und Unruhe im Team. Die Gäste hingegen spielten konzentriert und fehlerarm. Sie bauten ihre Führung sogar bis zum 16:11 aus. Dann endlich schien der Knoten beim VSV geplatzt zu sein, gute Aufschläge brachten die Gäste der Annahme ins Wanken und ermöglichten dem Block einige Punktegewinne. Mit einem Aufschlag-Ass erzielte Tim Neuber endlich die Führung zum 21:20. In einem packenden Satzfinale nutzten die Hausherren den zweiten Satzbalz m 26:24-Satzgewinn.

Doch der Satzgewinn gab den Vogtländern keine Sicherheit, auch im zweiten Satz war deren Spiel von vielen Aufschlagfehlern und Unsicherheit geprägt. Die Gäste hatten sich hervorragend auf die Oelsnitzer Angriffe eingestellt, immer wieder waren sie im Block erfolgreich. Dies gelang den Hausherren nicht, obwohl das Spiel der Gäste sehr durchschaubar war. Mittelangriffe fanden nicht statt, 80% der Angriffe gingen über den ehemaligen Zweitliga-Spieler Jeffrey Bierwirth. Dieser spielte wie von einem anderen Stern, nahezu fehlerlos verwandelte er fast jeden Angriff in einen Punkt und avancierte zum absoluten Matchwinner. Die Sperken liefen einem frühen Rückstand ständig hinterher und unterlagen in diesem Satz mit 20:25.

Im dritten Satz zunächst das gleich Bild, schnell waren die Gäste auf 9:4 enteilt. Nun kam Franz Damaschke neu im Zuspiel aufs Parkett, dies stellte die Gäste vor neue Situationen im Block. Das zeigte Wirkung, der Rückstand schmolz auf 15:16. Doch plötzlich riss die Serie, die Gäste zogen erneut davon und sicherten sich mit 25:23 den dritten Satz.

Im Team der Sperken brodelte es, es musste nun endlich etwas passieren. Eine Aufschlagserie von Eric Schannwell brachte nun die Gäste-Annahme ins Wanken, zudem wurde die schwächste Aufstellung der Gäste durch Erfolge im Block und Abwehr konsequent genutzt. Beim 12:3 waren die Messen in diesem Satz gelesen, auch zahlreiche Wechsel der Gäste konnten den 25:13-Satzverlust nicht mehr abwenden.

Es ging zum ersten Mal in dieser Saison in de Tiebreak. Der Schwung des vierten Satzes sollte die Hausherren nun auf einer Welle zum Sieg tragen, doch die Welle verebbte beim 6:6. Plötzlich ging im Angriff nichts mehr, die eigenen Angriffe konnten nicht in Punkte umgemünzt werden. Der Block der Gäste war nun mehrfach zur Stelle und wies die VSV-Angreifer in ihre Schranken. Es kam wie es kommen musste, der beste Mann auf dem Feld, Jeffrey Bierwirth, verwandelte den ersten Matchball zum 15:9-Matchgewinn.

Beide Teams kannten sich im Vorfeld nicht, die Gäste stellten sich schneller und besser aufs Spiel des Gegners ein und zogen vor allem durch die Blocktaktik dem VSV den Zahn. Am kommenden Samstag geht es für die Oelsnitzer im letzten Spiel des Jahres zur TSG Markkleeberg.       

VSV Oelsnitz spielte mit: Franz Damaschke, Jürgen und Matthias Hanitzsch, Alexander Krug, Jonas Lange, Franz Masur, André Möckel, Tim Neuber, Eric Schannwell, Thilo Schmalfuß, Daniel Simon, Sascha Singer