VSV Oelsnitz beendet Hinrunde mit tollem Sieg in Markkleeberg

Das war wieder einmal der VSV Oelsnitz wie man ihn kennt! Zum Abschluss der Hinrunde boten die Oelsnitzer Regionalliga-Volleyballer ein packendes Match und eine tolle Leistung bei der TSG Markkleeberg. Nach einem verlorenen ersten Satz platzte der Knoten und die Sperken spielten wie aus einem Guss. Die Hausherren wurden phasenweise förmlich an die Wand gespielt, am Ende stand ein hochverdienter 3:1-Sieg zu Buche. Damit sichern die Oelsnitzer den dritten Tabellenplatz und verkürzten den Rückstand auf den Tabellenzweiten SV Reudnitz auf zwei Punkte.  

TSG Markkleeberg - VSV Oelsnitz 1:3 (25:17; 14:25; 20:25; 13:25)

Nach der Heimpleite der Vorwoche wollten die Sperken endlich wieder eine gute Leistung zeigen und wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einfahren. Die Regionalliga ist so ausgeglichen wie nie zuvor, Platz 3 und Platz 8, der erste mögliche Abstiegsplatz, trennten vor dem Spieltag nur 4 Punkte. Es sollte also ein Sieg in Markkleeberg her, doch diese Maßgabe schien etwas zu lähmen im ersten Satz. Die Fehlerquote im Aufschlag war wie schon in der Vorwoche viel zu hoch, zudem agierte der Angriff völlig planlos und schlug die Bälle reihenweise ins Aus oder den TSG-Block. Schon früh mussten die Teppichstädter beide Auszeiten nehmen, beim 3:12 sah es nach einem gewaltigen Debakel aus. Doch irgendwann im ersten Satz schien der Schalter umgelegt, die Fehlerquote wurde reduziert und im Angriff wurde nun gewitzt geschlagen. Natürlich war dieser Satz verloren, aber die VSV-Männer konnten noch etwas Ergebniskosmetik betreiben und ins Spiel finden. Der Satz ging trotzdem deutlich mit 17:25 vom Tisch.

Eine klare Ansage von Kapitän Alexander Krug in der Satzpause rüttelte zusätzlich wach, nun wurde von Beginn an hochkonzentriert, fehlerarm und effektiv gespielt. Beim 4:6 legte Jonas Lange mit tollen Aufschlägen die Grundlage für eine 7-Punkte-Serie. Der Block und die Abwehr waren nun zur Stelle und zogen den Gastgebern den Zahn und raubten ihnen den letzten Nerv. Auch zwei frühe Auszeiten und zahlreiche Wechsel der Markkleeberger konnten den Lauf der Gäste nicht stoppen. Diese waren nun im Spielrausch, kämpften verbissen um jeden Ball und dominierten diesen Satz mit 25:14.

Die Vogtländer waren nun absolut heißgelaufen, sie kratzten auch im dritten Satz zahlreiche Bälle vom Boden und gewannen nahezu alle langen und hart umkämpften Ballwechsel. Dies stärkte das Selbstvertrauen immer mehr, Tim Neuber verteilte die Bälle hervorragend und sehr variabel, der Markkleeberger Block hatte damit seine liebe Mühe. Erneut sah es nach einem deutlichen Satzgewinn aus, doch nach einer 19:11-Führung wurde es noch einmal spannend, denn kurzzeitig schwächelte die Annahme etwas und ließ die Randleipziger verkürzen. Doch den 25:20-Satzgewinn ließen sich die VSV-Männer nicht mehr nehmen.

Im vierten Satz lagen beide Teams zunächst lange Zeit auf Augenhöhe, bis zum 10:10 gab es einen offenen Schlagabtausch mit tollen Szenen beider Teams. Dann ging Tim Neuber zum Aufschlag, mit seinen platzierten Flatteraufschlägen brachte er die Annahme der Hausherren völlig aus dem Konzept. Daraus resultierten hohe Außenangriffe, diese wurden ein gefundenes Fressen für den Block und die Abwehr. Libero Jürgen Hanitzsch kratzte fleißig die Bälle, Eric Schannwell erwischte einen goldenen Tag und trümmerte die Bälle ins Markkleeberger Feld. Erst beim 22:10 konnten die Markkleeberger wieder einen Punkt erzielen, doch die Moral war längst gebrochen und der 25:13-Satzerfolg reine Formsache.

Endlich wieder ein verdienter Sieg und eine geschossene Mannschaftsleistung. Über den Kampf fanden die Sperken ins Spiel, jeder gab 110% und dafür wurden sie belohnt. Eine tolle Leistung zeigte Daniel Simon bei seinem ersten langen Einsatz in dieser Saison, Er kam im zweiten Satz für Franz Masur im Mittelblock ins Spiel, dort zeigte er schnell Wirkung und entschärfte viele Angriffe der Gastgeber. Ebenfalls einen tollen Tag erwischte Jonas Lange. Er fiel nicht nur mit guten Aufschlägen und Blocks auf, nein er avancierte auch in der Abwehr zur Katze und verteidigte zahlreiche Bälle. Die VSV-Männer gehen nun in die kurze Weihnachtspause, am 11. Januar geht es dann in eigener Halle gegen den Erfurter VC wieder um wichtige Punkte.

VSV Oelsnitz spielte mit: Franz Damaschke, Jürgen und Matthias Hanitzsch, Alexander Krug, Jonas Lange, Franz Masur, Tim Neuber, Stefan Rossbach, Eric Schannwell, Daniel Simon, Sascha Singer