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VSV Oelsnitz gewinnt schwere Auswärtspartie beim USV TU Dresden

Am vergangenen Samstag mussten die Oelsnitzer Regionalliga-Volleyballer beim aufstrebenden USV TU Dresden aufs Parkett. Die Elbestädter hatten sechs der letzten sieben Spiele gewonnen und wollten mit einem Sieg nach Punkten mit dem VSV Oelsnitz gleich ziehen. Nach einem völlig missratenen Start übernahmen die Sperken das Zepter und waren über weite Strecken spielbestimmend. Immer wieder brachten jedoch einige Nachlässigkeiten den Erfolg kurzzeitig in Gefahr. Nach 94 Spielminuten stand jedoch ein verdienter und wichtiger Sieg zu Buche. Mit 22 Punkten und 22:15 Sätzen sind die Oelsnitzer nun Punkt- und Satzgleich Tabellenzweiter mit dem SV Reudnitz. Dieser ist am kommenden Samstag zu Gast in Oelsnitz. 

USV TU Dresden - VSV Oelsnitz 1:3 (19:25; 25:23; 21:25; 20:25)

 Die noch in der Vorwoche mit 12 Spielern absolut komfortable Personalsituation hatte sich am Freitag urplötzlich verschärft, Verletzungen, Krankheiten und andere Verpflichtungen ließen den Kader auf 10 Spieler schrumpfen, so gab es im Zuspiel und Aussenangriff keinerlei Alternativen. Die Teppichstädter wollten unbedingt 3 Punkte mit nach Hause nehmen, dies schien zu Beginn des ersten Satzes die Angriffe zu hemmen. Erst beim 0:6 konnte der erste eigene Punkt erzielt werden. Doch es blieb weiter zäh, nur schwer fanden die Vogtländer ins eigene Spiel. Erst mit den guten Aufschlägen von Eric Schannwell beim 3:10 kamen die VSV-Männer langsam in Fahrt. Nun hatten die Elbestädter Probleme ihre Angriffe zu verwandeln, der Oelsnitzer Block und die Abwehr waren sehr stark und wehrten alle Versuche der Hausherren ab. Schon früh musste TU-Coach Rolf Petters seine beiden Auszeiten nehmen, wirklich helfen konnten sie ihm nicht. Denn die Sperken waren jetzt im Spielrausch, kämpften verbissen um jeden Ball und verwandelten die zahlreichen Ballgewinne der Feldabwehr. Nach dem hohen Rückstand des Satzbeginns wurde der Satz mit 25:19 noch sehr deutlich gewonnen.

Im zweiten Satz reduzierten die Gastgeber ihre Fehlerquote im Angriff und Aufschlag und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Beide Teams agierten mit nahezu gleicher Spielweise. Bei guter Annahme machten beide Zuspieler das Spiel extrem schnell, häufig hatten die Angreifer lösbare 1:1-Situationen vor sich. Diese wurden meist mit sehenswerten Angriffen genutzt. Spannend wurde es, wenn die Annahme nach starken Aufschlägen des Gegners kein schnelles Spiel zuließ. In diesen Situationen hatten zunächst die Landeshauptstädter leichte Vorteile. Sie fanden häufiger die Lücken im Oelsnitzer Block bzw. schlugen ihn clever an. In einer spannenden Schlussphase sicherten sie sich so mit 25:23 den Satzausgleich.

Im dritten Satz änderte sich nichts an der Spielweise beider Teams, lediglich die schwierigen Angriffe gegen einen gut gestaffelten Block verwandelten die Oelsnitzer nun immer sicherer. Hier hatte Sascha Singer einen tollen Tag erwischt, er punktete sehr clever und erfolgreich. Hinzu kam nun ein immer stärker werdender Block. Vor allem Kapitän Alexander Krug konnte hier mehrfach erfolgreich zupacken und die TU-Angreifer stoppen. Mit dem 25:21-Satzgewinn bogen die Sperken auf die Zielgerade zum Matchgewinn ein.

Gleiches Bild auch im vierten Satz: Oelsnitz spielte konzentriert und clever, Dresden versuchte es häufig mit der Brechstange und scheiterte am VSV-Block oder den eigenen Nerven. Der Oelsnitzer Block wurde nun noch stärker, vor allem Franz Masur nutzte nun immer besser seine Größenvorteile und ließ dem Gegner kein Durchkommen. Konzentriert und mit großem Siegeswillen zogen die Oelsnitzer ihr Spiel durch und sicherten sich mit einem 25:20 auch diesen Satz.

Nach den restlichen Ergebnissen des Spieltages zeigte sich die Bedeutung dieses Sieges, vor allem im Blick auf die Verfolger. Der Vorsprung auf Rang 4 beträgt nun 6 Punkte und lässt deutlich beruhigter in die nächsten Begegnungen gehen. Der nächste Kracher wirft schon seine Schatten voraus, am kommenden Samstag treffen in Oelsnitz die beiden Tabellenzweiten Oelsnitz und Reudnitz aufeinander. Die Zuschauer können sich schon heute auf ein packendes Spiel freuen.

VSV Oelsnitz spielte mit: Matthias und Jürgen Hanitzsch, Alexander Krug, Jonas Lange, Franz Masur, Martin Mocker, Tim Neuber, Eric Schannwell, Daniel Simon, Sascha Singer