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Packendes Regionalliga-Spiel in Oelsnitzer Sporthalle

Am Samstag empfingen die Oelnitzer Regionalliga-Volleyballer den Tabellensiebten Ohrdrufer SV. Das Hinspiel hatten die Sperken mit 1:3 verloren, dabei stellten sie sich recht ungeschickt an. Auch im Rückspiel gab es phasenweise leichte Parallelen dazu, am Ende kamen die Sperken jedoch über den Kampf in das Spiel und gewannen die Partie vor rund 250 Zuschauern mit 3:2. Mit 27 Punkten verteidigen sie ihren 2.Tabellenplatz.

VSV Oelsnitz – Ohrdrufer SV 3:2 (25:20; 22:25; 25:22; 21:25; 15:8)

Die Gäste waren nicht in Bestbesetzung ins Vogtland gereist, gerade dies machte sie jedoch unberechenbar und absolut gefährlich. Sie agierten mit viel Spielfreude und clever. Die Gastgeber kamen zu Beginn nicht richtig in Tritt, so punkteten sich die beiden Teams auf Augenhöhe in Richtung Satzmitte. Beim 12:12 schalteten die VSV-Männer einen Gang höher. Gute Aufschläge von Franz Masur brachten die Gäste-Annahme in Bedrängnis, daraus resultierten hohe Angriffe über die Außenpositionen. Dort kam der Oelsnitzer Block nun immer besser zur Geltung, sie setzten sich auf 18:12 ab und gewannen zusehends an Sicherheit. Doch plötzlich wackelte die Annahme, die Ohrdrufer verkürzten auf 16:18. Glücklicherweise fand die Konzentration und damit sauberen Annahmen zurück ins VSV-Spiel. Mit 25:20 ging der Satz dann relativ sicher an den VSV.

Im zweiten Satz hatten die Sperken zunächst leicht die Oberhand, sie führten ständig mit 2-3 Punkten. So richtig entwickelte sich jedoch kein Feuer im Spiel der Gastgeber, sie schwammen mit und kassierten kurz darauf die Quittung. Denn die Thüringer erhöhten den Druck im Aufschlag und erzielten damit direkt und indirekt Punkte. Auch zwei Auszeiten konnten den Lauf der Gäste nicht stoppen, sie glichen den Satzstand  mit 25:22 aus.

Im dritten Satz nahmen die OSV-Akteure den Schwung mit und gingen zunächst mit 8:6 in Führung. Dann zeigten die Aufschläge von Alexander Krug und Tim Neuber Wirkung, die Teppichstädter verteidigten zahlreiche Bälle und verwandelten sie in Punkte. Hier stachen Libero Jürgen Hanitzsch mit grandiosen Abwehraktionen sowie Eric Schannwell und André Möckel mit erfolgreichen Angriffen hervor. Bis zum 22:16 konnten sich die Oelsnitzer permanent weiter absetzen, dann sorgte erneut ein Einbruch in der Annahme für Spannung im Satz. Die Thüringer konnten nochmals verkürzen, den Satz sicherten sich jedoch die Hausherren mit 25:22.

Im vierten Satz drehten die Gäste richtig auf. Sie hatten nichts mehr zu verlieren und ließen ihrer Spielfreude nun freien Lauf. Damit konnten die Oelsnitzer nicht umgehen, immer wieder schwächelte die Annahme, oder die Angriffe wurden von der sensationellen Abwehr der Gäste abgewehrt. Es klappte kaum noch etwas bei der Heimmannschaft, der Block war löchrig und die Angriffsfinten der Gäste fielen einfach so ins Feld. Sie zogen auf 21:11 und ein Debakel drohte. Doch anstatt sich dem Schicksal zu ergeben, rauften sich die VSV-Männer zusammen und fanden endlich zum gewohnten kampfbetonten VSV-Spiel. Nun wurden die Bälle vom Boden gekratzt, lange Ballwechsel gewonnen und besser angegriffen und geblockt. Mittlerweile war Stefan Roßbach in die Partie gekommen, er setzte schöne Akzente in Abwehr und Angriff. Die Oelsnitzer kamen nun endlich in Fahrt, der Satz konnte jedoch nicht mehr gedreht werden. Allerdings konnte auf 21:25 verkürzt werden und damit Schwung für den entscheidenden Tiebreak genommen werden.

Hier dominierten die Hausherren von Beginn an. Der Kampfgeist stimmte, die Emotionen beflügelten zu Höchstleistungen und sorgten vor allem im Block für zahlreiche Punktgewinne. Vor allem Thilo Schmalfuß ließ die Ohrdrufer Angreifer mehrfach abblitzen. Beim 8:4 wurden die Seiten gewechselt, konzentriert und entschlossen ließen sie den Gästen keine Chance mehr. Mit 15:8 geht der Satz an die Hausherren, dies bedeutet zwei Punkte in der Tabelle. Da der punktgleiche SV Reudnitz in Markkleeberg mit 2:3 verliert, haben die Sperken nun einen Punkt Vorsprung. Am Ende zeigten die Oelsnitzer eine durchwachsene Partie, der 12-köpfige Kader wurde jedoch durch zahlreiche Wechsel intensiv genutzt und sicherte am Ende den verdienten Sieg. Am kommenden Samstag geht es dann zum Tabellenschlusslicht TSV Leipzig. 

VSV Oelsnitz spielte mit:Franz Damaschke, Jürgen und Matthias Hanitzsch, Alexander Krug, Jonas Lange, Franz Masur, Andre Möckel, Tim Neuber, Stefan Roßbach, Eric Schannwell, Thilo Schmalfuß, Daniel Simon