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VSV Oelsnitz unterliegt beim TSV Leipzig mit 1:3

Der TSV Leipzig schöpfte am vergangenen Samstag wieder Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt. Die Messestädter nutzten die Gunst der Stunde und erkämpften sich gegen die nicht in Bestform auflaufenden Oelsnitzer einen 3:1-Heimsieg. Vor knapp 50 Zuschauern wirkte das Spiel über weite Strecken auf beiden Seiten sehr zerfahren, die Hausherren hatten dabei ihre Fehlerquote am besten im Griff und gewannen verdient.

TSV Leipzig - VSV Oelsnitz 3:1 (25:20; 25:20; 19:25; 25:19)

Diese Partie stand für den VSV unter keinem guten Vorzeichen. In der Woche konnte nur mäßig trainiert werden da beide Zuspieler nicht zur Verfügung standen, dies zeigte sich zu Beginn mit einigen Unstimmigkeiten und einem 0:4-Rückstand. Beim VSV standen zu Beginn mit Franz Damaschke, Stefan Roßbach und Daniel Simon gleich drei der jungen Nachwuchsspieler im Startsechser. Natürlich gab es hier hin und wieder kleinere Fehler, aber die Jungs machten ihre Sache gut. Besonders das Zusammenspiel mit Damaschke und Simon führte zu einigen sehenswerten Punkten durch den Mittelangriff. Grundsätzlich fehlte es durch den frühen Rückstand jedoch etwas an Selbstvertrauen, dies wussten die Hausherren durch druckvolle Aufschläge und gute Blockarbeit clever zu nutzen. Zwar kamen die Sperken kurzzeitig etwas heran, der 20:25-Satzverlust war jedoch nicht zu verhindern.

Im zweiten Satz kamen die Oelsnitzer weiterhin nicht richtig in Tritt. Zahlreiche unnötige Fehler in der Annahme und im Angriff ließen keinen richtigen Spielfluss aufkommen, auch einige Wechsel brachten keine zusätzliche Sicherheit. Allerdings erzielte der eingewechselte Martin Mocker ein paar schöne Punkte mit seiner enormen Abschlaghöhe. Das Grundprinzip blieb jedoch gleich, der TSV machte einfach weniger Fehler und sicherte sich damit auch den zweiten Satz mit 25:20.

Nun gab es nichts mehr zu verlieren, die freien Köpfe sollten nun endlich den gewünschten Auftrieb geben und die Oelsnitzer ins Spiel finden lassen. Mit guten Aufschlägen und hervorragender Blockarbeit übernahmen sie nun das Zepter, zahlreiche Wechsel des TSV-Trainers konnten den Lauf der Gäste nicht stoppen. Die teilweise erzwungene Fehlerquote war nun beim TSV deutlich höher, die logische Folge war der 25:19-Satzanschluss der Oelsnitzer.

Leider gelang es ihnen nicht den Schwung mit in den vierten Satz zu nehmen, zudem waren die Messestädter wieder hellwach und druckvoll im Aufschlag. Dies führte zu zahlreichen Annahmefehlern im VSV-Sechser und einfachen Punktgewinnen der Gastgeber. Diese spulten nun aus einer fehlerarmen Annahme ein flexibles Angriffsprogramm ab, der Oelsnitzer Block fand dagegen kaum ein Mittel. Und damit fanden sie auch nicht zurück zu ihrem eigenen sonst üblichen variablem Spielaufbau. So konnten die TSV-Männer ungefährdet diesen vierten Satz mit 25:19 gewinnen und damit erstmals seit dem 23. November 2013 die rote Laterne an den Erfurter VC abgeben.

Unterdessen gewann der Chemnitzer PSV sein Nachholspiel beim SV Reudnitz mit 3:0 und ist damit nun punktgleich mit den Oelsnitzern auf Platz 2. Dies verspricht schon heute eine packende Partie am 08. März. Denn dann empfangen die Oelsnitzer den Chemnitzer PSV zum Rückspiel in der Sporthalle Oelsnitz. Bis dahin haben die Sperken spielfrei, dies werden sie nutzen um leichte Blessuren auszukurieren und um größere Schwachstellen anzugehen.   

VSV Oelsnitz spielte mit: Franz Damaschke, Jürgen und Matthias Hanitzsch, Alexander Krug, Jonas Lange, Franz Masur, Martin Mocker, Stefan Roßbach, Eric Schannwell, Daniel Simon, Sascha Singer