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VSV Oelsnitz nimmt Revanche und sichert sich Vizemeistertitel

Zum letzten Auswärtsspiel der Saison reisten die Oelsnitzer Regionalliga-Volleyballer mit einer klaren Zielstellung zum Tabellenletzten SV Stahl Unterwellenborn. Mit einem Sieg wollten sich die Sperken für die unnötige 2:3-Heimnierdelage der Hinrunde revanchieren. Vor rund 80 Zuschauern überrollten die Sperken den Gastgeber in den ersten beiden Sätzen, alles sah noch einer Demontage der Thüringer aus. Doch dann ließen die Oelsnitzer die Zügel gewaltig schleifen und brachten die Hausherren zurück ins Spiel. Es wurde noch einmal richtig eng, am Ende setzten sich die VSV-Männer jedoch mit 3:1 durch. Durch die gleichzeitige Niederlage von Verfolger PSV Chemnitz konnten sie sich schon einen Spieltag vor Saisonende den Vizemeistertitel sichern.    

SV Stahl Unterwellenborn - VSV Oelsnitz 1:3 (14:25; 17:25; 25:23; 22:25)

Beim VSV stand erstmals Martin Mocker in der Startaufstellung, er zeigte eine sehr gute Leistung im Angriff und auch der Abwehr. Die Oelsnitzer gingen von Beginn an hochkonzentriert und druckvoll zu Werke, mit guten Aufschlägen wurde die SV-Annahme sofort massiv unter Druck gesetzt. Die Gastgeber zeigten sich sichtlich beeindruckt und wirkten nahezu hilflos. Nur gelegentlich fanden deren Angriffe den Weg ins Oelsnitzer Feld, die Mehrzahl der Ballwechsel ging an die Gäste. Sie zelebrierten aus einer sehr stabilen Annahme ein sehr variantenreiches Angriffspiel und zerlegten die Thüringer in ihre Einzelteile. Mit 25:14 ging der Satz klar an den VSV.

Beim VSV standen zu Beginn des zweiten Satzes mit Stefan Roßbach, Daniel Simon, Martin Mocker, Tim Neuber und Franz Masur gleich fünf der Neuzugänge auf dem Parkett. Sie knüpften sofort nahtlos an den ersten Satz an, es wurde weiter gut aufgeschlagen und damit das Aufbauspiel der Gastgeber massiv gestört. Das Spiel blieb damit weiterhin einseitig, angetrieben von den mitgereisten Fans um das Trommler-Trio Michael und Eric Schnurre sowie Daniel Graslaub dominierten die Sperken weiter das Geschehen und gewannen auch diesen Satz deutlich mit 25:17.

Im dritten Satz hatten die Oelsnitzer scheinbar schon abgeschalten und das Spiel gedanklich als Sieg verbucht. Der Schlendrian gesellte sich als siebter Mann aufs Oelsnitzer Feld und sorgte für einen 1:6-Rückstand. Mit einer Auszeit rüttelte Spielertrainer Jonas Lange seine Mannen wach, zudem kam Eric Schannwell für Martin Mocker in die Partie. Wieder waren es gute Aufschläge und erfolgreiche Angriffe die für den Ausgleich und sogar eine knappe Führung sorgten. Doch die Hausherren waren nun in der Partie angekommen, sie stabilisierten ihre Annahme und fanden immer wieder Lücken im Oelsnitzer Block. Beim 20:19 brachen die Vogtländer plötzlich ein, die Annahme schwächelte und die Angriffe konnten einfach nicht im gegnerischen Feld untergebracht werden. Auf einmal stand es 20:23 und die Hausherren witterten Morgenluft. Den kurz darauf folgenden ersten Satzball konnten die VSV-Männer abwehren, den Zweiten verwandelten die Thüringer zum 25:23-Satzerfolg.

Die Oelsnitzer Dominanz der ersten beiden Sätze war im Jenseits verschwunden, die Gastgeber spielten nun munter und mutig mit. Bei den Teppichstädtern war die Fehlerquote einfach zu hoch, viel zu viele einfache und unnötige Fehler machten es den SV-Volleyballern leicht zu punkten. Zum Satzende lag ein möglicher fünfter Satz in der Luft, denn die Thüringer führten mit 21:19. Nochmals wurde eine Auszeit genommen und die Taktik für das Satzfinale besprochen. Dies sollte Wirkung zeigen, Eric Schannwell schlug sehr gut auf und brachte die Hausherren in große Bedrängnis. Daraus resultierten einige Fehler des Gegners, zudem wurde nun erfolgreich im Block zugepackt. Mit einem energischen Schlussspurt wurde der Satz zum 25:22 gedreht und damit ein Punktverlust vermieden.

In dieser Partie kamen vor allem die jungen Nachwuchsspieler zum Einsatz, sie zeigten eine gute Leistung und trugen wesentlich zur geschlossenen Mannschaftsleistung bei. Wieder einmal zeigte sich in diesem Spiel, wie sehr der Kopf in diesem Sport eine Rolle spielt. Nach zwei herausragenden Sätzen schalteten die Sperken ein paar Gänge zurück und hatten dann arge Mühe um das Spiel nach Hause zu schaukeln. Dennoch, die Saison steht vor dem Abschluss und der VSV rangiert uneinholbar auf dem 2. Tabellenplatz. Nach den zahlreichen Umstellungen und Neuzugängen in der Mannschaft ist dies ein hervorragendes Ergebnis. Zum letzten Punktspiel am kommenden Samstag ist noch einmal die TSG Markkleeberg zu Gast in Oelsnitz. Es wartet noch einmal eine spannende Partie auf das treue Oelsnitzer Publikum, schon heute lädt der VSV zum Spiel und danach zu einem geselligen Beisammensein zum Saisonausklang ein.

VSV Oelsnitz spielte mit: Jürgen und Matthias Hanitzsch, Alexander Krug, Jonas Lange, Franz Masur, Martin Mocker, Stefan Roßbach, Eric Schannwell, Daniel Simon, Tim Neuber, Sascha Singer