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VSV Oelsnitz bleibt der Angstgegner des Chemnitzer PSV

Zu ungewöhnlicher Zeit traten die Volleyballer des VSV Oelsnitz am Sonntag um 17.00 Uhr in der ersten Runde des Regionalpokals beim Ligarivalen Chemnitzer PSV an. Bekanntermaßen haben die Sperken einen Sonntagsfluch, alle Pflichtspiele der letzten Jahre an einem Sonntag gingen klar verloren. Doch diesen Fluch konnten die Oelsnitzer nun endlich einmal besiegen, mit viel Lockerheit und Spielfreude verpassten sie dem Chemnitzer PSV die dritte 0:3-Schlappe in dieser Saison und bleiben damit deren Angstgegner. Die VSV-Männer ziehen damit in die 2. Runde des Regionalpokals ein, dort treffen sie Anfang September auf den Sachsenpokalsieger SV Schneeberg. Die Erzgebirger warfen den höherklassigen USV TU Dresden mit einem 3:1 aus dem Rennen. 

Chemnitzer PSV – VSV Oelsnitz 0:3 (24:26; 23:25; 24:26)

Die Sperken mussten erneut auf Zuspieler Tim Neuber verzichten, so führte erneut Franz Damaschke Regie. Er erwischte einen tollen Tag und setzte seine Angreifer immer wieder sehr gut in Szene. Aus einer guten Annahme zeigten die Vogtländer immer wieder schöne Angriffskombinationen und versprühten pure Spielfreude. Auch die Gastgeber ließen sich nicht lumpen und steuerten ihren Teil zu einem offenen Schlagabtausch bei. Lediglich der 1. Schiedsrichter wollte beiden Teams mit einigen sehr fragwürdigen Entscheidungen die Spiellaune verderben. Dies gelang ihm jedoch nur kurzzeitig, dann konzentrierten sich die Akteure auf dem Feld wieder auf das Wesentliche. Und da hatten in der Mitte des ersten Satzes die Oelsnitzer die Nase klar vorn, sie führten mit 20:15. Doch plötzlich hakte es im Angriff, es sollte einfach nicht der 21. Punkt gelingen. Also schnell eine Auszeit genommen sowie einen Wechsel vorgenommen und dann rein ins spannende Satzfinale. Hier hatten die Sperken die besseren Nerven und machten den zweiten Satzball zum 26:24 zu.

Ähnlich verlief auch der 2. Satz. Mit druckvollen Aufschlägen wurden die Gastgeber meist zu einfachen Angriffen über die Außenpositionen gezwungen, dort konnte immer wieder der Oelsnitzer Block erfolgreich punkten. Beim Gastgeber blitzten ebenfalls immer wieder schöne Spielzüge auf, doch es fehlte hier einfach an Konstanz. Wieder führten die Teppichstädter, doch auch diesmal ließen sie kurz Konzentration und Zügel schleifen und sorgten so erneut für ein spannendes Satzfinale. Diesmal wurde jedoch gleich der erste Satzball zum 25:23 genutzt.

Beim VSV wurde munter gewechselt, alle Spieler bekamen in dieser Partie noch einmal Spielpraxis. In diesem Satz gab es fürs mittlerweile 70-köpfige Publikum einige tolle Angriffe zu sehen, besonders Sascha Singer und Franz Masur schmetterten die Bälle krachend ins Chemnitzer Feld. Ein wesentlicher Sieggarant waren jedoch auch die guten Flatteraufschläge, damit hatten die Hausherren immer wieder deutlich sichtbare Probleme. Wieder führten die Oelsnitzer mit 18:14, und wieder sorgten sie mit zahlreichen Unkonzentriertheiten für Spannung zum Satzende. Doch genau wie in den beiden vorherigen Sätzen konnten die VSV-Männer in der wichtigen Phase einen Gang höher schalten und den zweiten Matchball zum erneuten 26:24-Satzsieg verwandeln.

Nun geht es für die Sperken endgültig in die wohlverdiente Sommerpause, nur Andre Möckel und Alexander Krug müssen noch ein wenig in Form bleiben. Denn sie starten am 13. April in einer Spielgemeinschaft mit der TSG Markkleeberg bei den Regionalmeisterschaften der Senioren I in Dresden. Ernst wird es für die Sperken wieder im September, dann steht zum Auftakt das bereits erwähnte Spiel im Regionalpokal beim SV Schneeberg an. Wir wünschen allen Fans und Freunden des VSV einen tollen Sommer und bedanken uns für die tolle Unterstützung in der gesamten Saison.  

VSV Oelsnitz spielte mit: Franz Damaschke, Jürgen und Matthias Hanitzsch, Alexander Krug, Franz Masur, Andre Möckel, Stefan Roßbach, Eric Schannwell, Thilo Schmalfuß, Daniel Simon, Sascha Singer