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Erfolgreicher Saisonauftakt für Oelsnitzer Volleyballer - Neuzugänge fügen sich sehr gut ein

Die Oelsnitzer Regionalliga-Volleyballer empfingen zum Saisonauftakt in der Regionalliga Ost den TSV Leipzig. Knapp 300 Zuschauer waren in die Oelsnitzer Sporthalle gekommen um den VSV und seine Neuzugänge in Aktion zu sehen. Nach einem verhaltenen ersten Satz der Sperken wurden die Fans dann belohnt, ihre Mannschaft wurde immer besser und zwang die Gäste mit großem Einsatz und Willen in die Knie. Nach 83 Spielminuten standen der erste Saisonsieg und die ersten drei Punkte auf der Habenseite fest.

VSV Oelsnitz – TSV Leipzig 3:1 (16:25, 25:20; 25:14; 25:17)

Vor dem Spiel hatte das Trainergespann die Qual der Wahl, mit 14 Spielern ist der Oelsnitzer Kader so groß wie nie. Alle Neuzugänge zeigten im Training gute Leistungen und boten sich damit für Einsätze an. Doch zunächst setzte das Trainerteam auf Routine und Erfahrung, mit Thilo Schmalfuß, Alexander Krug, Sascha Singer, Eric Schannwell, Matthias und Jürgen Hanitzsch (Libero) standen zunächst 6 Spieler aus der Drittligasaison auf dem Parkett. Komplettiert wurde das Team durch den bundesligaerfahrenen Neuzugang und Regisseur Tim Neuber. 

Doch der Plan des Trainerduos Lange/Dunger ging zunächst nicht auf. Die Gäste spielten unbeeindruckt von der Kulisse munter drauf los, die Oelsnitzer wirkten sehr nervös und fahrig in ihren Aktionen. Zahlreiche Fehler in der Annahme und daraus resultierende schwache Angriffe machten es den Messestädtern leicht sich abzusetzen. Dem VSV gelang es nicht die Gäste mit Aufschlägen in Bedrängnis zu bringen. Diese punkteten munter vor sich hin und nahmen das Geschenk zum 25:16-Satzgewinn dankend an.

In der Satzpause gab es klare Worte von Kapitän Alexander Krug und Co-Trainerin Silke Dunger, es musste nun endlich etwas passieren und die Handbremse gelöst werden. Dafür sorgte Neuzugang Tim Neuber gleich zu Satzbeginn. Mit knallharten Sprungaufschlägen besorgte er die 3:0-Führung der Hausherren und zwang den Gästecoach zu einer extrem frühen Auszeit. Davon ließen sich die Vogtländer jedoch nicht beeindrucken, denn der Knoten war nun geplatzt. Die Annahme war stabil und Tim Neuber setzte seine Angreifer immer besser in Szene. Vor allem Sascha Singer und Eric Schannwell liefen nun zu Höchstform auf und punkteten mit tollen Angriffen. Auch die Oelsnitzer Aufschläge zeigten im Leipziger Annahmeriegel zunehmend Wirkung, ein schnelles Angriffsspiel der Gäste war kaum möglich. Es ging hoch über die Außenpositionen, hier waren Block oder Abwehr des VSV zur Stelle. Mit 25:20 gelang der Satzausgleich. 

Der dritte Satz begann zunächst mit einem offenem Schlagabtausch, beim 9:8 gaben die Hausherren dann jedoch richtig Gas. Sehr gute Aufschläge von Thilo Schmalfuß setzten die Leipziger gehörig unter Druck und ließen nur schwache Angriffe zu. Die Teppichstädter packten in Abwehr und Block richtig zu und spielten sich in einen Rausch. 9 Punkte in Folge und eine beruhigende 18:8-Führung ließen keinen Zweifel am Ausgang dieses Satzes aufkommen. Die Zuschauer waren längst zu Höchstform aufgelaufen und peitschten den VSV weiter nach vorn. Besonderer Jubel brandete auf, als der Markneukirchener Neuzugang Franz Masur seinen ersten Einsatz in der Regionalliga erleben durfte. Direkt nach seiner Einwechslung versenkte er seinen ersten Angriff im TSV-Feld und legte kurz darauf einen zweiten Punkt nach. Mit 25:14 ging dieser Satz deutlich an die Gastgeber. 

Im vierten Satz begann zunächst wieder der Startsechser, und erneut eröffnete Tim Neuber Diesen mit einer Aufschlagserie zum 3:0. Oelsnitz hatte nun das Heft des Handelns in der Hand und bestimmte das Geschehen. Die Leipziger fanden kein Mittel gegen die guten Aufschläge und cleveren Angriffe der VSV-Männer, spätestens nach der Aufschlagserie von Sascha Singer zum 14:6 war die Moral der Gäste gebrochen. Nun bekamen auch Stefan Roßbach und Franz Damaschke ihre Einsatzzeiten. Auch sie fügten sich sehr gut ins Spiel ein und genossen die tolle Atmosphäre in der Halle. Mit einem 25:17 ließen die Hausherren nichts mehr anbrennen. 

In diesem Spiel wurde keinesfalls die Leistungsgrenze des VSV erreicht. Zahlreiche Fehler im Aufschlag und der Annahme zeigten die Hausaufgaben der nächsten Trainingseinheiten auf. Doch die Sperken sind auf dem richtigen Weg und haben einen sehr guten Kader. Die Neuzugänge werden bei gleich bleibendem Einsatz und Trainingseifer definitiv eine Verstärkung sein. Das emotionale und dynamische Spiel von Tim Neuber ist bereits heute eine große Bereicherung. Mit seiner Spielübersicht und einem ausgezeichneten Händchen wird er in der Saison in dem ein oder anderen Spiel das Zünglein an der Waage sein können. Insgesamt bewiesen die VSV-Männer große Moral und Kampfgeist. Nach einem völlig verkorksten ersten Satz gelang es ihnen die Blockaden zu lösen und über den Kampf ins Spiel zu finden. Weiter geht es nun erst einmal mit zwei Auswärtsspielen beim Erfurter VC (05. Oktober) und dem Ohrdrufer SV (12. Oktober). Das nächste Heimspiel gibt es am 19. Oktober gegen die TU Dresden.  

VSV Oelsnitz spielte mit: Franz Damaschke, Jürgen und Matthias Hanitzsch, Alexander Krug, Jonas Lange, Franz Masur, André Möckel, Tim Neuber, Stefan Roßbach, Eric Schannwell, Thilo Schmalfuß, Sascha Singer