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Erfurt wird im Schnelldurchgang besiegt

Nach dem erfolgreichen Heimauftakt vor zwei Wochen, wollten die Oelsnitzer Regionalliga-Volleyballer auch beim ersten Auswärtsspiel der Saison punkten. Dies gelang beim Erfurter VC im Schnelldurchgang, mit einer konzentrierten und engagierten Leistung wurden die Gastgeber förmlich an die Wand gespielt. Nicht einmal eine Stunde brauchten die Sperken um die nächsten drei Punkte einzufahren. Mit 6 Punkten rangieren die Sperken nun auf Platz 2 der Regionalliga Ost.

Erfurter VC – VSV Oelsnitz 0:3 (17:25, 19:25; 18:25)

Die VSV-Männer waren mit nur neun Spielern in die Thüringer Landeshauptstadt gefahren, beim Abschlusstraining am Freitag hatte sich Franz Damaschke verletzt. Es fehlten zudem Sascha Singer und Thilo Schmalfuß wegen familiärer Verpflichtungen. Außerdem sind Daniel Simon und Martin Mocker am Sonntag noch einmal für die 2. Herrenmannschaft im Bezirkspokal aktiv.

Personell also nicht aus dem Vollen schöpfend ging es dennoch hochmotiviert in den ersten Satz. Das erste Ausrufezeichen setzte Tim Neuber mit zwei direkten Aufschlagassen. Nach einem weiteren Hammeraufschlag führten die Sperken 3:0, der Erfurter Sechser zeigte sich sichtlich geknickt. Dies nutzten die Vogtländer eiskalt aus, mit druckvollen Flatteraufschlägen wurde der Erfurter Spielaufbau erschwert, die hohen Angriffe auf den Außenbahnen fielen immer wieder dem starken Oelsnitzer Block zum Opfer. Hier waren die Mittelblocker Jonas Lange und Alexander Krug sehr präsent am Netz. Die Gastgeber fanden kein Mittel gegen die selbstbewusst aufspielenden Gäste, erst der Zuspielerwechsel beim 9:17 brachte etwas frischen Wind ins VC-Spiel. Dies führte jedoch nur zu Ergebniskosmetik, der Satz ging mit 25:17 an die VSV-Männer.

Die Thüringer waren aber nun etwas besser im Spiel, sie produzierten weniger eigene Fehler und spielten mit dem VSV auf Augenhöhe. Die Sachsen nahmen indes weiter sehr gut an und konnten entsprechend schnell über alle Angriffspositionen punkten. Häufig gelang es Zuspieler Tim Neuber den gegnerischen Block hinters Licht zu führen und seinen Angreifern einfache 1:1-Situationen zu schaffen. Bärenstark im Angriff zeigte sich wieder einmal Eric Schannwell, er war vom VC-Block nicht zu stoppen. Bis zum 13:13 lagen beide Teams gleichauf, dann schalteten die Sperken einen Gang höher. Mit starken Aufschlägen und tollem Block wurde den Landeshauptstädtern erneut der Zahn gezogen, den Satzendspurt läutete Eric Schannwell mit zwei Assen ein. Mit 25:19 ging auch Durchgang zwei ins Vogtland.

Im dritten Satz gab es erneut eine schnelle 5:2-Führung, eine kurze Phase der Unkonzentriertheit ließ die Blumenstädter jedoch auf 5:5 herankommen. Doch schnell besannen sich die Oelsnitzer ihrer Stärken, stabilisierten die Annahme und brannten im Angriff wieder ein Feuerwerk ab. Auch in diesem Spiel sollten die Neuzugänge Franz Masur und Stefan Rossbach ihre Einsatzzeiten bekommen. Franz Masur fügte sich mit tollen Mittelangriffen und sehr gefährlichen Aufschlägen hervorragend ein, auch Stefan Rossbach zeigte einige schöne Aktionen. Oelsnitz zog nun einsam seine Kreise, beim 24:14 hatten sie mehrere Matchbälle. Im vierten Anlauf gelang es dann endlich den letzten Punkt zu machen, mit 25:18 ging auch dieser Satz deutlich ins Vogtland.

Ein großes Dankeschön geht an die Familie von Michael Schnurre, er sorgte mit seiner Trommel nahezu für eine Heimspielatmosphäre. Dies beflügelte zusätzlich auf dem Weg zum deutlichen 3:0-Sieg. Schon in der kommenden Woche geht es wieder nach Thüringen, dann wartet der Ohrdrufer SV auf die Sperken. 

VSV Oelsnitz spielte mit: Jürgen und Matthias Hanitzsch, Alexander Krug, Jonas Lange, Franz Masur, André Möckel, Tim Neuber, Stefan Roßbach, Eric Schannwell