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Starke Annahme als Garant für ersten Auswärtssieg

Die Oelsnitzer Regionalliga-Volleyballer haben am Samstag den ersten Auswärtssieg der Saison eingefahren. Beim Ohrdrufer SV spielten sie von Beginn an hochkonzentriert, eine bärenstarke Annahme sollte an diesem Abend die Grundlage für einen überzeugenden Sieg legen. Gegen die kampfstarken Thüringer gab es nur wenige Schwächephasen und der 3:0-Sieg war mehr als verdient. Mit nunmehr 7 Punkten übernehmen die Sperken vorübergehend die Tabellenführung, denn alle anderen Teams waren an diesem Samstag spielfrei.

Ohrdurfer SV - VSV Oelsnitz 0:3 (19:25; 16:25; 23:25)

Leider verletzte sich Martin Mocker beim Abschlusstraining, so reisten die VSV-Männer mit nur 10 Spielern nach Ohrdruf. Den Startsechser bildeten Tim Neuber, Alexander Krug, Franz Masur, Eric Schannwell, Sascha Singer, Stephan Preußner und Matthias Hanitzsch. Vom ersten Aufschlag der Gastgeber an stand die Oelsnitzer Annahme blendend, so konnte Tim Neuber immer wieder tolle Angriffskombinationen spielen. Damit waren die Thüringer im Block sichtlich überfordert, gleich der erste Angriff war eine tolle Kombination über die Mitte. Fortan schlugen die Sperken sehr gut auf und ließen die Gastgeber damit absolut nicht ins Spiel finden, immer wieder war im Block Endstation. Schnell waren die Gäste auf 13:8 und 19:14 enteilt. Ohrdruf wollte nun mit einem Doppelwechsel frischen Wind in die Partie bringen, doch Fehler in Annahme und Zuspiel bewirkten eher das Gegenteil. Beim 22:15 schien der Satz eigentlich gelaufen, doch plötzlich sorgte ein kurzer Schlendrian für eine Punkteserie der Hausherren. Nach einer Auszeit und mahnenden Worten besannen sich die Vogtländer ihrer Stärken und machten im Ohrdrufer Hexenkessel den Satz mit 25:19 zu.

Im zweiten Satz dann ein ähnliches Bild. Oelsnitz nahm die Stimmung der Ohrdrufer Fans auf, machte selbst auf dem Feld Stimmung und spielte weiter konzentriert, druckvoll und clever. Besonders die Aufschläge von Franz Masur sorgten im anderen Feld immer wieder für Alarmstimmung und für Punkte auf dem VSV-Konto. Die daraus resultierenden Danke-Bälle der Hausherren wurden meist erfolgreich mit einem sehenswerten Angriff zum Ausbau der Führung abgeschlossen. Gegen Satzende kamen Jürgen Hanitzsch und Stefan Roßbach für Matthias Hanitzsch und Sascha Singer ins Spiel und trugen ihren Anteil zum erneut deutlichen 25:16-Satzerfolg bei.

Im dritten Satz wechselte Ohrdruf durch, wollte mit neuen Spielern die Wende herbeiführen. Der VSV hingegen wollte nicht noch einmal ein Spiel wie in Dresden erleben, ging zunächst wieder mit dem Startsechser in den Satz. Bis zum 6:5 waren beide Teams gleichauf, dann ging erneut Franz Masur zum Aufschlag. Er legte die Grundlage für eine tolle Serie von Blockpunkten bzw. verteidigten Bällen. Ohrdruf verzweifelte nun offensichtlich, auch eine Auszeit konnte den Lauf der Sachsen nicht stoppen. Erst beim 14:5 kamen die Thüringer wieder zum Aufschlag. Die Sperken wechselten durch, erneut kamen J. Hanitzsch, S. Roßbach und zusätzlich Franz Damaschke ins Spiel. Sie fügten sich nahtlos ein und erhöhten den Vorsprung auf 20:9. Nun hatten die Hausherren nichts mehr zu verlieren und legten scheinbar den Schalter im Kopf um. Mit druckvollen Aufschlägen und platzierten Angriffen erzielten sie nun immer wieder Punkte und ließen den Vorsprung kontinuierlich schrumpfen. VSV-Trainerin Silke Böhme versuchte in zwei Auszeiten wieder Ordnung ins Oelsnitzer Team zu bringen, doch hier machte sich nun vor allem in der Annahme ein Zittern breit. Besonders der bis dahin starke Libero Stephan Preußner schwächelte in dieser Phase etwas. Immer wieder sprangen Annahmen weg und waren nicht geeignet um druckvoll anzugreifen. Dies war für die starke Ohrdrufer Abwehr ein gefundenes Fressen, im Gegenzug wurden die Punkte clever erzielt. Beim 23:21 wechselte Silke Böhme zurück, prompt wurde der wichtige Punkt zum 24:21 erzielt. Doch leider sah dies das ansonsten sehr gute Schiedsgericht anders, mit der einzigen Fehlentscheidung des Tages machten sie es noch spannender. Doch der nächste Angriff saß erneut, 24:22 und Matchball für den VSV. Diesen wehren die Gastgeber noch ab, doch deren nächster Aufschlag landet im Netz und drei Punkte auf dem Oelsnitzer Konto.

Die Sperken zeigten über 85% des Spiels eine souveräne Leistung, begeisterten auch das Heimpublikum mit schönen Angriffen. Ohrdruf hielt mit viel Kampf und Einsatz dagegen, doch zu viele Eigenfehler verhinderten einen offeneren Schlagabtausch. Beim VSV machte Zuspieler Tim Neuber eine tolle Partie, oft waren seine Angreifer herrlich frei gespielt. Sehr clever im Angriff präsentierte sich Sascha Singer, gewohnt überzeugend war der gesundheitlich angeschlagene Diagonalangreifer Eric Schannwell. Alles in allem war es eine geschlossene Mannschaftsleistung die hoffentlich am kommenden Samstag erneut abgerufen werden kann. Dann geht es nämlich zum ungeschlagenen Tabellenzweiten TSG Markkleeberg.

VSV Oelsnitz spielte mit: Franz Damaschke, Jürgen und Matthias Hanitzsch, Alexander Krug, Franz Masur, Tim Neuber, Eric Schannwell, Stephan Preußner, Stefan Roßbach, Sascha Singer