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VSV Oelsnitz weiter in der Erfolgsspur

Vor einer fantastischen Kulisse von 310 Zuschauern setzten die Oelsnitzer Regionalliga-Volleyballer am Samstag ihre Siegesserie fort. In einer mitreißenden Partie bezwangen sie die junge Mannschaft der L.E. Volleys II aus Leipzig mit 3:1 und feierten den vierten Sieg in Folge. Vor allem die ersten beiden Sätze waren an Spannung kaum zu überbieten, in den beiden folgenden Sätzen dominierte dann der Gastgeber. Mit 12 Punkten bleiben die Sperken damit an der Tabellenspitze der Regionalliga Ost.

VSV Oelsnitz - L.E. Volleys 3:1 (31:29; 24:26; 25:17; 25:14)

Das erste Ausrufezeichen der Partie setzte Gäste-Zuspieler Martin Burgartz mit einem Aufschlag-Ass zwischen die Oelsnitzer Annahmespieler. Diese waren wohl noch nicht richtig wach und nur langsam kamen die Sperken in die Partie. Die Leipziger spielten unbekümmert und druckvoll, vor allem im Block waren sie zu Beginn der Partie überragend. Die Oelsnitzer Angreifer mühten sich sichtlich den Block zu überwinden und Punkte zu erzielen. Die gelang zu selten, so stand schnell ein deutlicher Rückstand auf der Anzeigetafel. Erst durch starke Aufschläge von Tim Neuber und den zwischenzeitlichen Ausgleich gewannen die Oelsnitzer Selbstvertrauen und es gelang die Annahme zu stabilisieren. Dies bedeutete kurz darauf eine 23:21-Führung, die Messestädter konnten jedoch noch einmal eine Schippe drauflegen und hatten plötzlich beim 24:23 Satzball. Die folgenden Minuten waren nichts für schwache Nerven. Beide Teams hatten nun mehrfach Satzbälle die immer wieder abgewehrt wurden. Das Oelsnitzer Publikum bejubelte die herrlichen Angriffskombinationen die ihre Mannschaft nun zelebrierte, dies gab enormes Selbstvertrauen und mündete letztendlich in den verdienten 31:29-Satzgewinn.

Im zweiten Satz hatten die Hausherren nun ihren roten Faden gefunden und lagen immer leicht in Führung. Die Leipziger hielten aber weiter stark dagegen, vor allem Kapitän Robert Arndt und Diagonalangreifer Falk Köthen waren die Garanten für die Punktgewinne der L.E.-Männer. Die Zuschauer sahen erneut einen hart umkämpften, mit vielen tollen Ballwechseln gespickten zweiten Satz. Beim 24:23 hatten die Sperken Satzball, der Gästeangriff wurde abgewehrt und es bestand die Chance im eigenen Angriff den Satz klar zu machen. Doch ein harmloser Leger wurde - wie in der gesamten Partie - zur leichten Beute der aufmerksamen Leipziger Abwehr. Eiskalt nutzten die Gäste diese Gelegenheit und glichen zum 24:24 aus. Sollte es nun erneut einen Krimi zum Satzende geben? Nein, denn mit zwei erfolglosen Angriffen beendeten die Oelsnitzer den Satz mit einer unnötigen 24:26-Niederlage.

Der dritte Satz begann zunächst noch ausgeglichen, dann aber erhöhten die Sperken den Druck im Aufschlag und kamen immer wieder zu Punkterfolgen im Block. Die Fehlerquote der Gäste stieg nun an, sie konnten das hohe Niveau der ersten beiden Sätze nicht halten. Lediglich mit ihren Mittelangriffen waren sie immer sehr gefährlich und erfolgreich. Dennoch waren die Sperken nun überlegen, das variable Spiel und die druckvollen Angriffe waren nun kaum noch zu verteidigen für die Gäste. Trotz der zwischenzeitlichen Verletzung von Martin Mocker ließen sich die VSV-Männer den klaren 25:17-Satzgewinn nicht nehmen.

Im vierten Satz zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Sperken agierten überlegt und routiniert, Leipzig wechselte munter durch und fand dennoch nicht ins Spiel. Beim 11:8 entschied Tim Neuber mit einer brachialen Aufschlagserie die Partie. Erst beim 18:8 stoppte er sich durch einen Netzaufschlag selbst, der Satz war aber längst entschieden und wurde mit 25:14 in trockene Tücher gebracht.

Beim VSV kam erstmals Martin Mocker von Beginn an zum Einsatz, er zeigte einige gute Aktionen, verletzte sich jedoch leider im dritten Satz und wird wohl ein paar Wochen ausfallen. Eine sehr gute Partie boten Libero Stephan Preußner und Mittelblocker Franz Masur. Insgesamt war es wieder eine geschlossene Leistung der Mannschaft die über den Kampf und die tolle Stimmung in der Halle in die Partie fand. In vierzehn Tagen steht das nächste Heimspiel an, dann ist der Absteiger VSV Jena zu Gast in Oelnsitz.  

VSV Oelsnitz spielte mit: Franz Damaschke, Jürgen und Matthias Hanitzsch, Alexander Krug, Franz Masur, Martin Mocker, Stephan Preußner, Stefan Roßbach, Tim Neuber, Eric Schannwell, Sascha Singer