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Sperken gewinnen das Spitzenspiel in Altenburg

Am 8. Spieltag waren die Oelsnitzer Regionalliga-Volleyballer am Samstag zum Tabellendritten VC Altenburg gereist. In diesem Spitzenspiel sahen die Skatstädter keinen Stich, trotz voller Kapelle und zahlreichen Wechselmöglichkeiten kamen sie nie ins Spiel und mussten sich dem VSV Oelsnitz klar mit 0:3 geschlagen geben. Die Sperken kehrten damit nach der Niederlage in Reudnitz schnell wieder zurück in die Erfolgsspur und bleiben mit diesem Sieg auf dem 2. Tabellenplatz.

VC Altenburg - VSV Oelsnitz 0:3 (22:25; 17:25; 17:25)

Dieses Spiel war nach der Tabelle das klare Spitzenspiel des 8. Spieltages, doch schnell kristallisierte sich die Dominanz des VSV Oelsnitz heraus. Die VSV-Männer gingen taktisch hervorragend eingestellt in die Partie, zudem stellten sie sich während des Spiels sehr schnell auf die durchsichtige Spielweise des Gegners ein. Die Schwachstellen in der Annahme waren schnell ausgemacht und wurden im Verlauf des Spiels meist konsequent ausgenutzt. Das Spiel des VC Altenburg lastet generell zu 80% auf den Schultern von Kapitän und 2m-Hüne Michael Münchow. Dies war dem VSV vor dem Spiel bekannt und so ließen die Sperken den Hauptangreifer nicht zur vollen Entfaltung kommen.

Der erste Satz blieb zunächst lange Zeit offen, die Hausherren punkteten durch den Kapitän Münchow, die Sperken schlugen gut auf und waren im Angriff aus der eigenen Annahme sehr konzentriert und souverän. In der Mitte des Satzes hatten sich die Gäste eine 13:10-Fürhung erspielt, doch plötzlich gesellte sich der Schlendrian als siebter Mann aufs Oelsnitzer Feld. Zahlreiche Annahmen gingen weg und auf einmal führten die Thüringer mit 17:15. Silke Böhme nahm eine Auszeit und mahnte ihre Spieler zur Konzentration und dem Einhalten der taktischen Marschroute. Dies wurde dann glücklicherweise wieder schnell umgesetzt, die Aufschläge zeigten Wirkung und der Oelsnitzer Block kam zu Punkterfolgen. Schnell war der Ausgleich und kurz darauf der alte Vorsprung wieder hergestellt, die Vogtländer agierten nun wieder routiniert und clever. Beim 24:22 wurde der erste Satzball durch ein Aufschlagass von Thilo Schmalfuß verwandelt.

Im zweiten Satz übernahmen die Gäste komplett die Kontrolle über das Spiel. Der VC-Kapitän wurde durch den Oelsnitzer Block und die Feldabwehr komplett aus dem Rennen genommen, dies zeigte Wirkung im gesamten Team der Skatstädter. Keiner der anderen Spieler strahlte Selbstvertrauen aus und Ratlosigkeit machte sich breit. Die Oelsnitzer nutzten dies konsequent aus und erarbeiteten sich eine 18:10-Führung. VSV-Zuspieler Tim Neuber hatte den gegnerischen Block stets im Blick, spielte ihn regelmäßig aus und seine Angreifer völlig frei. Diese hatten dann leichtes Spiel den Punkt zu erzielen. In Anbetracht der deutlichen Führung und der Harmlosigkeit der Gastgeber schalteten die Sperken mehrere Gänge zurück und ließen den Satz gemächlich zum 25:17-Sieg dahinplätschern.

Dieser deutliche Satzgewinn war durchaus gefährlich, denn die Hausherren gaben sich im dritten Satz keinesfalls auf. Sie hatten den Zuspieler gewechselt und agierten nun etwas variabler im Angriff, die Fehlerquote blieb dennoch sehr hoch. Die Teppichstädter taten zunächst nur das Nötigste und spielten einfach nur mit. Erst in der Mitte des Satzes schalteten sie ein paar Gänge höher, starke Aufschläge von Eric Schannwell brachten die VC-Annahme in arge Bedrängnis. Dies führte zur 18:13-Führung und dem endgültigen Zusammenbruch der Gastgeber. Hier funktionierte nun kaum noch etwas und die Sperken hatten leichtes Spiel den Satz mit 25:17 zu gewinnen.

In der kommenden Woche endet bereits die Hinrunde, mit einem Heimsieg wollen die Oelsnitzer als Tabellenzweiter in die Weihnachtspause gehen. Dies wird noch einmal eine schwere Aufgabe, denn zu Gast in der Oelsnitzer Sporthalle ist der neue Tabellendritte USV TU Dresden.     

VSV Oelsnitz spielte mit: Jürgen und Matthias Hanitzsch, Alexander Krug, Franz Masur, Stephan Preußner, Tim Neuber, Eric Schannwell, Thilo Schmalfuß, Sascha Singer