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Wahnsinnsspiel zum Jahresausklang

Nach dem deutlichen 3:0-Sieg in der Vorwoche beim VC Altenburg wollten die Oelsnitzer Volleyballer an diesem Wochenende noch einmal nachlegen. Doch mit dem neuen Tabellendritten USV TU Dresden kam ein ganz anderes Kaliber in die Teppichstadt. Diese Partie hatte das Prädikat Spitzenspiel dann auch wirklich verdient, denn beide Teams schenkten sich nichts. Die rund 230 Zuschauer sahen einen offenen Schlagabtausch und einen überragenden Eric Schannwell beim VSV Oelsnitz. Am Ende siegen die Oelsnitzer verdient mit 3:0 und gehen mit vier Punkten Vorsprung als Tabellenzweiter in die kurze Weihnachtspause.

VSV Oelsnitz - USV TU Dresden 3:0 (25:20; 25:22; 25:22)

Die Gäste waren mit einem 12-Mann-Kader angereist, dies untermauerte das Ziel der Elbstädter die Festung der Oelsnitzer Sporthalle zu erstürmen. Doch auch die Gastgeber gingen mit einem kleinen Wechselkontingent in die Partie.

Schon die ersten Ballwechsel deuteten die Marschrichtung dieser Partie an. Druckvolle Aufschläge beider Teams, krachende Angriffe und häufige Führungswechsel sollten diese Begegnung beherrschen. Von Beginn an wurde mit offenem Visier und ohne großes Abtasten die volle Spielfreude auf dem Parkett entfaltet. Die technisch hervorragend ausgebildeten Gäste machten viel Stimmung in der Halle und punkteten häufig durch gefährliche Flatteraufschläge. Die Gastgeber benötigten nach einer schnellen Führung dann einige Minuten um sich auf die Aufschläge der Gäste einzustellen. Der zwischenzeitliche Rückstand wurde dann aber ebenfalls durch gute Aufschläge und erfolgreiche Blockpunkte egalisiert und in eine erneute 14:11-Führung umgebogen. Beide Teams schenkten sich nichts und brannten ein regelrechtes Angriffsfeuerwerk ab. Die Hausherren leisteten sich dabei kaum Fehler und gewannen deshalb den ersten Satz hoch verdient mit 25:20.

Im zweiten Satz änderte sich am Spielverlauf kaum etwas. Beide Teams gingen im Aufschlag viel Risiko und wurden immer wieder mit kleineren Punkteserien belohnt. Dies zog regelmäßig Führungswechsel und Auszeiten der beiden Trainer nach sich. In der Mitte des Satzes wackelte die Oelsnitzer Annahme und daraus resultierend stotterte der Angriffsmotor. In dieser Phase kamen Jürgen Hanitzsch und Thilo Schmalfuß für Sascha Singer und Alexander Krug in die Partie. Dies stellte die Gäste vor neue Aufgaben und tat dem Oelsnitzer Spiel gut. Vor allem der Block stellte sich nun immer besser auf die Dresdner ein, lediglich der Außenangreifer Langhan punktete sehr konstant für die Gäste. Doch der VSV war insgesamt kompakter, kämpfte verbissener um jeden Ball und wurde mit dem erneuten 25:22-Satzgewinn belohnt.

Nach einem 4:0-Blitzstart im vierten Satz war plötzlich Sand im Getriebe der Teppichstädter. Entweder ging die Annahme weg oder aber die Angriffe landeten im Block der Elbestädter. Erst beim 7:4 wurde der Aufschlagwechsel erzwungen. Zum Glück wurde der Spielfaden schnell wieder gefunden und die Aufschlagtaktik wieder aufgenommen. Dies zeigte Wirkung, mehrfach konnte der Block Punkte erzielen. Die VSV-Männer ließen nun keine größeren Punkteserien mehr zu, Zuspieler Tim Neuber suchte weiterhin den bestens aufgelegten Eric Schannwell. Dieser erwischte einen Sahnetag und konnte vom gegnerischen Block bzw. der Abwehr so gut wie nie gestoppt werden. Er war einen Tag nach seinem 28. Geburtstag der Punktgarant in einem sehr geschlossen agierenden VSV-Team. Die Sperken wollten nun einen klaren Sieg und verfolgten vehement ihr Ziel. Das Aufbäumen der Gäste und auch zahlreiche Wechsel warfen die Vogtländer allerdings nicht aus der Bahn, unbeirrt strebten sie dem 3:-Sieg entgegen. Es war dann auch Eric Schannwell vergönnt mit einem Block den zweiten Matchball zum 25:22 zu verwandeln.

Mit nunmehr 21 Punkten geht es in die Weihnachtspause. Doch der nächste Kracher wirft schon seine Schatten voraus, denn am 10. Januar 2015 empfangen die Oelsnitzer den bislang ungeschlagenen VC Dresden II in der Festung Oelsnitz.        

VSV Oelsnitz spielte mit: Franz Damaschke, Jürgen und Matthias Hanitzsch, Alexander Krug, Franz Masur, Stephan Preußner, Tim Neuber, Eric Schannwell, Thilo Schmalfuß, Sascha Singer