Hauptsponsor

Partner/Sponsoren

  • images/Sponsorenlogos/sternquellneu.gif
  • images/Sponsorenlogos/logo-hernla.png
  • images/Sponsorenlogos/brambacherneu.bmp
  • images/Sponsorenlogos/koczyneu.bmp
  • images/Sponsorenlogos/sparkasseneu.bmp

Minikader holt nach hartem Kampf drei Punkte in Leipzig

Es wurde die erwartet schwere Partie der Oelsnitzer Regionalliga-Volleyballer bei der abstiegsgefährdeten Reserve der L.E. Volleys. Die Hausherren boten eine sensationelle Abwehrleistung und machten es dem Favoriten richtig schwer drei Punkte zu holen. Alle Sätze waren bis zum letzten Punkt eng und hochdramatisch. Nach einer 2:0-Führung wurde es vor rund 40 Zuschauern noch einmal spannend als die L.E. Youngster den dritten Satz gewannen. Im vierten Satz hatten sie sogar die Chance den fünften Satz zu gewinnen. Doch mit Cleverness und auch einem Quäntchen Glück gelang es den Sperken den Sack zu zumachen und den zehnten Saisonsieg einzufahren.

L.E. Volleys II - VSV Oelsnitz 1:3 (23:25; 24:26; 25:22; 25:27)

Die Oelsnitzer gingen zum ersten Mal in dieser Saison mit echten Personalsorgen in eine Partie. Es standen nur acht Spieler zur Verfügung, Außenangreifer Stefan Roßbach stellte sich in den Dienst der Mannschaft und bot eine tolle Partie auf der ungewohnten Libero-Position. Der Rest der Mannschaft stellte sich quasi von selbst auf, lediglich auf der Diagonalposition gab es mit Martin Mocker eine Wechselalternative.

Der erste Satz begann verheißungsvoll, mit einer schönen Angriffskombination wurde der Satz eröffnet und eine 4:0-Führung eingeleitet. Doch davon ließen sich die jungen Leipziger nicht beeindrucken, sie schlugen gut auf und waren im Block hellwach. Vor allem die Oelsnitzer Mittelangreifer hatten sie sehr gut im Griff. Beim 7:10 musste Silke Böhme die erste Auszeit nehmen, doch die VSV-Männer waren weiterhin nicht richtig im Spiel. Zu viele einfache Fehler und Nachlässigkeiten in der Abwehr machten es nicht möglich den Rückstand zu verkürzen. Erst nach einer erneuten Auszeit und aggressiven Aufschlägen gelang es den Satz zu drehen und mit 25:23 zu gewinnen.

Im zweiten Satz ein ähnliches Bild. Die Gastgeber waren in der Feldabwehr unglaublich agil, immer wieder kratzten sie Bälle vom Boden. Im Oelsnitzer Angriff spürte man immer wieder eine gewisse Ratlosigkeit, oft waren mehrere Anläufe notwendig um den Punk zu erzielen. Die Messestädter spielten unbekümmert und meist aus einer sehr stabilen Annahme, mit   cleveren Angriffen waren sie sehr erfolgreich. Es ging wieder auf Augenhöhe ins Satzfinale, beim 24:22 hatten die Sperken zwei Satzbälle. Doch die Hausherren behielten die Nerven und glichen aus, erst ein toller Block von Franz Masur beendete den Satz zum 26:24.

Im dritten Satz blieb es ein spannender Kampf um jeden Ball. Die Leipziger konnten munter wechseln und gelegentliche Schwächephasen einziger Akteure ausgleichen. Sie nutzten die Unkonzentriertheiten der Gäste konsequent aus und schafften mit 25:22 den Satzanschluss.

Im vierten Satz machten sich bei den Sperken die fehlenden Wechselmöglichkeiten langsam konditionell bemerkbar. Doch die VSV-Jungs bissen noch einmal auf die Zähne und fanden über den Kampf zurück ins Spiel. Die Annahme war sehr stabil, dennoch ging der Großteil der Oelsnitzer Angriffe nur über die Außenpositionen da die Mittelangreifer an diesem Tag weitestgehend abgemeldet waren. Es blieb ein offener Schlagabtausch und ein Kampf auf Augenhöhe, zahlreiche Ballwechsel überquerten mehrmals das Netz ehe ein Punkt erzielt werden konnte. Die L.E.-Youngster kämpften bravourös und nutzten die gesamte Breite und Höhe ihrer Halle bei der Verteidigung der Oelsnitzer Angriffe. Dennoch sahen sie sich beim 21:24 mit drei gegnerischen Matchbällen konfrontiert. Doch sie blieben cool und abgebrüht während die Sperken den Matchball einfach nicht verwandeln konnten. Plötzlich hatten die Gastgeber beim 25:24 Satzball, das Spiel stand auf Messers Schneide. Doch Eric Schannwell konnte endlich den Aufschlagwechsel und Ausgleich erzielen, nach einem Angriffsfehler der Gastgeber hatten die VSV-Männer erneut Matchball. Und diesen verwandelten sie so wie sie das Spiel begonnen hatten: mit einer schönen Angriffskombination über die Mitte.

Erleichtert fielen sich die Vogtländer in die Arme. Dieser Sieg war sicherlich auch ein wenig glücklich, in Anbetracht der Personalsituation und der tollen Einstellung der Mannschaft aber auch verdient. Die Leipziger boten eine tolle Vorstellung und dürften so mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Besonders der L.E.-Libero Karoos war in der gesamten Partie absolut sicher in der Annahme und eine Gummiwand in der Abwehr. Die Oelsnitzer empfangen am kommenden Samstag das Schlusslicht Ohrdrufer SV in der Sporthalle Oelsnitz.      

VSV Oelsnitz spielte mit: Jürgen und Matthias Hanitzsch, Alexander Krug, Franz Masur, Martin Mocker, Tim Neuber, Stefan Roßbach, Eric Schannwell