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Letztes Heimspiel geht in die Hose

Den Saisonabschluss vor eigener Kulisse hatten sich die Oelsnitzer Regionalliga-Volleyballer ganz anders vorgestellt. 200 Zuschauer mussten mit ansehen, wie sich der VC Altenburg für die deftige Hinspielschlappe revanchierte. Nach gutem Beginn ließen die Sperken die Zügel schleifen und gaben sie später völlig aus der Hand. Die Skatstädter wurden immer selbstbewusster und nutzten die sich bietende Chance zum klaren 3:0-Auswärtssieg.

VSV Oelsnitz - VC Altenburg 3:0 (18:25; 21:25; 23:25)

Der VC Altenburg hatte das Hinspiel in eigener Halle klar mit 0:3 verloren, diese Schmach saß tief und es sollte unbedingt die Revanche erfolgen. Die Oelsnitzer wollten sich hingegen mit einem Sieg von ihrem tollen Publikum aus dieser Saison verabschieden. Mit vollem Kader standen die Chancen eigentlich nicht schlecht, auch die schnelle 4:1-Führung ließ auf einen positiven Spielausgang hoffen. Doch mit zunehmender Spieldauer wurden die Gäste sicherer in ihren Aktionen, erzielten mit guten Aufschlägen immer wieder Wirkung. Die Gastgeber hingegen ließen im Angesicht der Führung die Zügel schleifen, Unkonzentriertheiten sorgten für zahlreiche Aufschlag- und Annahmefehler. Mitte des ersten Satzes war dann plötzlich der Spielfaden gerissen, die Annahme wackelte und die Angriffe waren harmlos bzw. blieben im Block der Altenburger hängen. Von 15:14 ging der Satz mit 18:25 verloren.

Dieser Satzverlust musste die Sperken nun eigentlich wachrütteln, doch die Aktionen waren weiter geprägt von Unsicherheit und fehlender Körperspannung. Beim VSV fehlte der Biss und die Bewegung in der Abwehr, so konnten auch erreichbare Bälle nicht verteidigt werden. Anders als im Hinspiel wurde bei den Gästen die Angriffslast diesmal besser verteilt. Hauptangreifer und Punktegarant Michael Münchow wurde natürlich am häufigsten im Angriff gesucht, er war nur sehr selten zu stoppen oder zu Fehlern zu zwingen. Doch auch Steffen Bender und Michael Gerth erwischten einen starken Tag und sorgten für Entlastung im Altenburger Angriff. Sie erzielten mit cleveren Angriffen immer wieder wichtige Punkte und sorgten für ein immer weiter wachsendes Selbstvertrauen der Skatstädter. Die Oelsnitzer ließen jegliche Cleverness vermissen, immer wieder landeten die Angriffe im gut eingestellten Block oder der Abwehr der Thüringer. Diese hatten ihre Hausaufgaben gemacht und die Teppichstädter kamen mit der eigentlich einfachen Spielweise nicht zurecht. Trotz einer zwischenzeitlichen Führung wurde auch dieser Satz mit 25:21 verloren.

Auch im dritten Satz änderte sich das Bild kaum. Altenburg blieb clever und abgebrüht, war irgendwie an jedem Ball im Block oder der Abwehr dran. Der Punktestand war zunächst lange ausgeglichen, doch dann sorgten immer wieder kleine Nachlässigkeiten für Fehler in Annahme und Angriff. Der Kopf war bei den Sperken einfach dicht, wie gehemmt wirkten viele Aktionen. Erst als ein 11:16-Rückstand zum 15:16 verkürzt wurde, keimten noch einmal Hoffnungen auf. Doch fast im Gegenzug machten sich die Sperken alles zunichte, mit leichtfertigen Eigenfehlern schenkten sie den Gästen eine erneute 22:19-Führung. Beim 24:22 hatten sie den ersten Matchball, diesen wehrten die Sperken mit der schönsten Angriffskombination des Tages ab. Doch das kam viel zu spät, denn die Thüringer beendeten das Match mit dem Erfolgsrezept des Spiels. Ein clever an den Block geschlagener Angriff kann von der Feldabwehr nicht kontrolliert werden, mit 25:23 bejubeln die Gäste die verdiente, aber sicherlich etwas überraschende Revanche.

Für die Oelsnitzer geht es nun am kommenden Samstag um einen erfolgreichen und versöhnlichen Abschluß. Dazu reisen die VSV-Männer zum USV TU Dresden. Dieser wurde im Hinspiel mit 3:0 bezwungen, die Elbestädter werden sicherlich auch auf Revanche brennen.  

VSV Oelsnitz spielte mit: Franz Damaschke, Matthias und Jürgen Hanitzsch, Alexander Krug, Franz Masur, Martin Mocker, Andre Möckel, Tim Neuber, Stephan Preußner, Eric Schannwell, Thilo Schmalfuß, Sascha Singer