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Erfolgreicher Saisonabschluss in Dresden

Nach der derben Heimpleite gegen den VC Altenburg in der Vorwoche haben sich die Oelsnitzer doch noch mit einem Sieg aus der Regionalligasaison 2014/15 verabschiedet. Sie gewannen das letzte Saisonspiel beim Tabellenvierten USV TU Dresden mit 3:1. Vor rund 80 Zuschauern waren die wenigen Oelsnitzer Fans dennoch am lautesten, denn VSV-Trommler Michael Schnurre war mitsamt Familie nach Dresden gekommen und sorgte für einen Hauch Heimspielatmosphäre. In einem packenden Spiel hatten die Sperken am Ende knapp aber verdient die Nase vorn, mit 13 Siegen aus 18 Spielen beenden sie damit eine sehr erfolgreiche Saison auf dem zweiten Tabellenplatz.

USV TU Dresden - VSV Oelsnitz 1:3 (23:25; 12:25; 25:23; 24:26)

Die Teppichstädter hatten das Hinspiel klar mit 3:0 gewonnen und rechneten mit einem auf Revanche brennenden Gastgeber. Doch dieser hatte sich wohl zu viel vorgenommen, denn zahlreiche Fehler im Aufschlag und Annahme bestimmten das Geschehen auf Seiten der TU-Männer. Die Oelsnitzer hingegen agierten druckvoll im Aufschlag und sie leisteten sich sehr wenige Fehler. USV-Trainer Robert Eckelt versuchte mit zwei Auszeiten beim 7:10 und beim 12:17 seine Männer wachzurütteln, dies gelang zumindest teilweise. Denn die Fehlerrate wurde etwas verringert und der Rückstand konnte verkürzt werden. So wurde das Satzfinale noch einmal eng, doch die VSV-Männer ließen sich beim 25:23-Satzerfolg nicht mehr die Butter vom Brot nehmen.

Im zweiten Satz waren die Elbestädter völlig von der Rolle. Die Gäste sorgten mit gefährlichen Aufschlägen - allein Alexander Krug servierte 10 Aufschläge in Folge - für reichlich Unordnung in der Dresdner Annahme. Daraus resultierten reihenweise harmlose Angriffe, auch vier Wechsel und zwei Auszeiten brachten den USV nicht zurück in die Spur. Mit 25:12 wurden die Hausherren völlig demontiert.

Doch wer dachte die Partie sei nun gelaufen, der sah sich getäuscht. Denn plötzlich gelang es den Landeshauptstädtern die Fehlerrate zu minimieren und mit gefährlichen Aufschlägen für Unruhe im Oelsnitzer Annahmeriegel zu sorgen. Darunter litt der Angriffsdruck der Sperken, immer wieder konnten die Hausherren mit ihrem hohen Block punkten. Sie tankten nun immer mehr Selbstvertrauen und waren jetzt auch im Angriff präsenter und erfolgreicher. Immer wieder wurden die Lücken im Oelsnitzer Block genutzt, die VSV-Abwehr hatte kaum Möglichkeiten die Bälle zu verteidigen. Auch die Konzentration und Körperspannung ließ zu wünschen übrig, es gelang einfach nicht den permanenten leichten Rückstand auszugleichen. So ging der Satz knapp mit 25:23 verloren.

Das Spiel war nun wieder völlig offen und beide Mannschaften kämpften mit offenem Visier und verbissen um jeden Ball. Die Zuschauer sahen immer wieder lange und spannende Ballwechsel. Der Satz war zunächst lange ausgeglichen, zur Satzmitte konnten die Dresdner jedoch den Aufschlagdruck erhöhen und einige direkte Punkte erzielen. Silke Böhme nahm zwei Auszeiten beim 17:20 und 18:23. Plötzlich ging ein Ruck durchs Team. Ein abgewehrter Angriff und im Gegenzug verwandelter Punkt stellten die Initialzündung für die Oelsnitzer Aufholjagd dar. Dennoch sah es beim 21:24 ganz deutlich nach Tiebreak aus. Doch die VSV-Männer wollten keine Punkteteilung, es sollten schon drei Punkte mit ins Vogtland genommen werden. Also wurde noch einmal platziert aufgeschlagen und die Geschenke des Gegners angenommen. Denn deren Angriffe landeten nun im Aus, dem Netz oder dem Oelsnitzer Block. Alle vier Satzbälle wurden so abgewehrt und der erste Matchball beim 25:24 direkt zum umjubelten 3:1-Endstand verwandelt.

Die gesamte Partie war geprägt von zahlreichen Fehlern auf beiden Seiten, die kämpferische Leistung beider Teams machte das Spiel jedoch trotzdem ansehnlich. Die Sperken waren einen Tick konsequenter und gewannen am Ende verdient. Bevor es endgültig in die Sommerpause geht, wird es voraussichtlich Anfang Mai noch einmal einen Volleyball-Leckerbissen in Oelsnitz geben. Mehr dazu gibt es zu gegebener Zeit.

VSV Oelsnitz spielte mit: Franz Damaschke, Matthias und Jürgen Hanitzsch, Alexander Krug, Franz Masur, Martin Mocker, Stephan Preußner, Eric Schannwell, Sascha Singer