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Heimniederlage zum Saisonstart für VSV Oelsnitz

Die Volleyballer des VSV Oelsnitz sind mit einer Niederlage in ihre elfte Regionalligasaison gestartet. Gegen den VSV Jena wurde es die erwartet schwere Partie. Die Thüringer zeigten nach verschlafenem Beginn eine starke Leistung und nutzten die Schwächen der Oelsnitzer konsequent aus. Die Hausherren ließen sich zudem von zahlreichen fragwürdigen Entscheidungen des Schiedsgerichtes aus dem Rhythmus bringen. So mussten die Sperken nach einem gewonnenen ersten Satz doch noch mit 1:3 die Segel streichen.

VSV Oelsnitz - VSV Jena 1:3 (25:15; 18:25; 23:25; 25:27)

Rund 280 Zuschauer sorgten zum Saisonauftakt für Gänsehaut-Atmosphäre und einen würdigen Rahmen für diese hochklassige und spannende Partie. Die Teppichstädter mussten auf Eric Schannwell, Thilo Schmalfuß, Felix Martin und Matthias Hanitzsch verzichten, damit fehlten Entlastungsalternativen für den Startsechser. In diesem standen mit Sascha Claus und Stephen Sehr direkt zwei der drei Neuzugänge. Beide fügten sich gut ins Team ein und zeigten eine solide Leistung.

Die Partie begann viel versprechend, mit sehr guten Aufschlägen wurde die Jenaer Annahme unter Druck gesetzt und der Spielaufbau frühzeitig erschwert. Diese Startschwierigkeiten nutzten die Gastgeber konsequent aus und punkteten fleißig durch Block und gute Angriffe. Jenas Trainer Frank Eberhardt musste schon beim 2:6 die erste Auszeit nehmen, doch davon ließen sich die Oelsnitzer nicht beeindrucken. Sie blieben konzentriert und sicherten sich mit 25:15 ganz klar den ersten Satz.

Die Gäste nutzten während der Satzpause ihre zahlreichen Wechselmöglichkeiten und stellten den Startsechser auf zwei Positionen um. Dies sollte sich schnell auszahlen, denn die Annahme stabilisierte sich sukzessive und die Angriffe über die Außenpositionen waren erfolgreich. Beim VSV Oelsnitz wurden die Annahmen nun etwas ungenauer, damit wurden die Angriffe zu durchsichtig, der Jenaer Block konnte deshalb häufiger erfolgreich punkten. Die Gäste waren nun richtig im Spiel und erzielten mit einem klaren 25:18-Satzgewinn den Ausgleich.

Im dritten Satz entwickelte sich ein packendes Spiel auf Augenhöhe, immer wieder wechselten die Führungen. Die Thüringer waren vor allem über die Außenpositionen sehr erfolgreich, bei den Gastgebern waren die Mittelangriffe die Punktgaranten. Im Satzfinale erhöhten die Jenaer den Druck im Aufschlag und zogen von 21:22 auf 24:22 davon. In dieser Phase profitierten sie von leichten Problemen in der Annahme der Sperken. Doch die Hausherren gaben nicht auf, verkürzten auf 23:24 und hatten sogar die Chance zum Ausgleich. Doch die bislang starke Blockabsicherung war einen Moment nicht aufmerksam, denn ein schwacher Angriff von Jena fiel im Zeitlupentempo auf den Boden. Mit 25:23 gewinnen die Gäste diesen Satz und gehen selbstbewusst in den nächsten Spielabschnitt.

Der gerade so knapp verlorene Satz lähmte die Vogtländer zu Beginn des vierten Satzes, schnell lagen sie mit 3:8 im Hintertreffen. In einer Auszeit wurde die Mannschaft aufgebaut und zeigte sich in der Folge kämpferisch. Der Rückstand konnte durch gute Aufschläge und erfolgreiche Blockarbeit auf 7:8 verkürzt werden, dabei gab es leider zahlreiche Diskussionen mit dem überforderten Schiedsgericht. Damit kam der Spielfluss kurzzeitig zum Erliegen. Doch glücklicherweise konzentrierten sich beide Teams schnell wieder auf ihre Stärken und es entwickelte sich erneut ein offener Schlagabtausch. Die Hausherren schienen nun endlich die übliche Spielfreude und Begeisterung gefunden zu haben, es wurde zahlreiche Punkte erkämpft und beim 24:23 war die Chance zum Satzausgleich da. Doch die Gäste bewiesen in dieser Phase ihre Stärke, blieben konzentriert und erzielten überlegt den Ausgleich. Auch den folgenden Satzball der Oelsnitzer wehrten sie ab und hatten kurz darauf beim 25:26 Matchball. Diesen verwandelten sie nach einer missglückten Annahme des VSV Oelsnitz zum umjubelten 27:25-Sieg.

Die Leistung der Hausherren zum Saisonauftakt war gut, durch zu viele unnötige Fehler reichte es gegen einen starken Gegner jedoch nicht zum erfolgreichen Start in die Saison. Die Oelsnitzer haben nun drei Wochen Zeit um an den Schwachstellen zu arbeiten und am 18. Oktober beim Aufsteiger Erfurter VC den nächsten Anlauf für den ersten Saisonsieg zu nehmen.

VSV Oelsnitz spielte mit: Sascha Claus, Franz Damaschke, Jürgen Hanitzsch, Alexander Krug, Franz Masur, Martin Mocker, Tim Neuber, Stephan Preußner, Stephen Sehr, Sascha Singer