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Packender Volleyballkrimi mit Happy End

Das zweite Heimspiel der Oelsnitzer Volleyballer war nichts für schwache Nerven. Nach 92 Spielminuten stellten sich die 220 Zuschauer die Frage: hat der VSV nun einen Punkt verloren, oder zwei gewonnen? Nach den ersten beiden Sätzen sah alles nach einer deftigen Heimpleite für die Sperken aus. Gegen den VC Altenburg fanden die VSV-Männer nicht ins Spiel und gingen zunächst kläglich baden. Doch plötzlich wurde der Schalter umgelegt und man sah den VSV wie man ihn kennt. Kämpferisch, angriffslustig und gewillt zu siegen. Der Kampfgeist wurde belohnt und das Spiel in einen 3:2-Sieg gedreht.

VSV Oelsnitz - VC Altenburg 3:2 (16:25; 13:25; 25:18; 25:14; 15:9)

Im zweiten Heimspiel der Saison sollte der erste Heimsieg eingefahren werden, doch danach sah es lange Zeit nicht aus. Die Gäste begannen wie die Feuerwehr, sie schlugen druckvoll auf und standen vor allem in der Feldabwehr sensationell gut. Sie waren an jedem Angriff der Sperken dran und hatten immer wieder die Chance auf den direkten Gegenstoß. Dieser wurde meist mit einem cleveren und erfolgreichen Angriff abgeschlossen. Beim 0:5 musste Alexander Krug die erste Auszeit nehmen, doch seine Jungs fanden einfach keinen Spielrhythmus. Die ausbleibenden Erfolge im Angriff ließen kein Selbstvertrauen aufkommen, Zuspieler Tim Neuber war phasenweise ratlos. Die Thüringer punkteten aus einer sicheren Abwehr mit starken Angriffen, dabei nutzten sie immer wieder die Lücken im Oelsnitzer Block und der Abwehr. Die Hausherren wirkten sichtlich konsterniert, mit 25:16 ging der erste Satz verloren.

Hatten sie sich zuviel vorgenommen, war der Druck einfach zu groß? Es schien so, denn auch im zweiten Satz gelang den Teppichstädtern nicht viel. Erneut gab es einen schnellen 0:6-Rückstand, mut- und kopflos agierten alle Akteure auf dem Feld. Auch zahlreiche Wechsel sollten den VSV-Sechser nicht in die richtige Spur bringen. Nach dem erneuten deutlichen 13:25-Satzverlust drohte dem Gastgeber ein absolutes Debakel.

Doch eine taktische Umstellung im dritten Satz sollte die Wende bringen. Diesmal legten die Sperken einen Blitzstart aufs Parkett, vor allem der Block war nun überragend. Altenburgs Hauptangreifer Michael Münchow wurde nun mehrfach abgeblockt, das Selbstvertrauen der Sperken wuchs. Jetzt endlich gab es druckvolle Aufschläge, starke Angriffe und vor allem immer wieder richtig tolle Blockaktionen. Nun waren die Thüringer mit ihrem Latein am Ende, sie fanden kein Mittel gegen die Oelsnitzer Gummiwand. Die VSV-Männer spielten jetzt wie im Rausch, das Publikum war nun da und feierte frenetisch die spektakulären Blockaktionen. Mit einem 25:18 wurde der Satzanschluss hergestellt und die Hoffnung auf einen erfolgreichen Abend geweckt.

Und das keimende Hoffnungspflänzchen wurde im vierten Satz weiter genährt, denn die Sperken setzten ihren Lauf fort. Der Block stand weiterhin sicher und die Abwehr raubte den Skatstädtern den letzten Nerv. Gästecoach Michael Münchow haderte mit seinen Spielern, wechselte munter durch und sorgte damit für zusätzliche Unsicherheit in seinem Team. Dies nutzten die Hausherren gnadenlos aus, mit 25:14 glichen sie zum 2:2 aus. Damit stand fest, beide Teams nehmen mindestens einen Punkt aus dieser Partie mit.

Doch die Sperken wollten mehr, nach dieser Aufholjagd sollte nun auch noch der zweite Punkte erkämpft werden. Dieses Ziel wurde im Tiebreak sofort untermauert. Nahezu fehlerlos wurde auch im fünften Satz um jeden Ball gekämpft, beim 8:4 wurden zum letzten Mal die Seiten gewechselt. Das tolle Oelsnitzer Publikum war nun mehr als der siebte Mann, die Unterstützung war unglaublich und sorgte für absolute Gänsehaut. Mit diesem Pfund im Rücken ließen sich die VSV-Männer nicht von der Siegerstraße abbringen, mit 15:9 wurde der anfangs nicht mehr erwartete erste Heimsieg gesichert.

Die Sperken zeigten in dieser Partie zwei Gesichter. Zu Beginn mutlos und mit zahlreichen Fehlern, ging ab dem dritten Satz so richtig die Post ab. Es war eine tolle Leistung aller Akteure, besonders ragten jedoch Franz Masur im Block und Jürgen Hanitzsch im Angriff heraus. Wie schon in Erfurt bot Libero Sascha Claus wieder eine starke Leistung. In der kommenden Woche geht es für die Sperken zu den L.E. Volleys.

VSV Oelsnitz spielte mit: Sascha Claus, Franz Damaschke, Jürgen und Matthias Hanitzsch, Alexander Krug, Franz Masur, Martin Mocker, Tim Neuber, Eric Schannwell, Thilo Schmalfuß, Stephen Sehr, Sascha Singer