VSV-Männer holen den nächsten Auswärtssieg

Nach dem hart erkämpften Heimsieg in der Vorwoche gegen Altenburg, haben die Oelsnitzer Regionalliga-Volleyballer am Samstag einen klaren Sieg nachgelegt. Nach ausgeglichenem Beginn hatten sie mit den jungen Leipzigern kaum Probleme, punkteten vor allem durch einen starken Block und platzierte Angriffe. Nach nur 68 Spielminuten wurde ein klarer und verdienter 3:0-Auswärtssieg bejubelt. Mit nunmehr acht Punkten klettern die Sperken auf Rang 3 der Tabelle.

L.E. Volleys II - VSV Oelsnitz 0:3 (19:25; 20:25; 17:25)

Das Ziel der zweiten Saisonausfahrt war klar, es sollte der nächste Sieg eingefahren werden. Allerdings war es eine Fahrt ins Ungewisse, denn im Kader der Messestädter hat sich über die Sommerpause einiges getan. Leistungsträger haben die Mannschaft verlassen um die 1. Mannschaft zu ergänzen, dementsprechend mussten junge Talente aus der Sachsenklasse-Mannschaft nachrücken. Diese sind technisch zwar sehr gut ausgebildet, dennoch zeigte sich während der Partie immer wieder die fehlende Erfahrung. Doch zunächst begannen die jungen Leipziger selbstbewusst und extrem stark in der Abwehr. Viele der Oelsnitzer Angriffe wurden abgewehrt und in Punkte umgewandelt. Allerdings machten es sich die Messestädter selbst schwer, denn zahlreiche Aufschläge landeten im Netz oder dem Aus. So blieben die Oelsnitzer bei einem leichten Rückstand dennoch in Schlagdistanz, obwohl sie zu Beginn der Partie zunächst zu unkonzentriert agierten und sie den notwendigen Biss vermissen ließen. Gegen Mitte des Satzes platzte dann endlich der Knoten und auch die Sperken kämpften verbissen um jeden Ball. Sowohl die Abwehr als auch der Block waren gegen die Leipziger Angriffe zur Stelle. Das gab Selbstvertrauen und führte auch im Angriff zu deutlich mehr Erfolgen als noch zu Satzbeginn. Vor allem Franz Masur punktete über die Mitte sehr verfolgreich. Der endgültige Genickbruch für die jungen Leipziger waren dann die platzierten Aufschläge von Tim Neuber. Nach seiner Serie - auch zwei Auszeiten konnten ihn nicht stoppen - stand es 22:17. Diesen Vorsprung ließen sich die Gäste nicht mehr nehmen, mit 25:19 wurde der Sack zugemacht.

Im zweiten Satz legte Tim Neuber gleich nach, wieder schlug er stark auf und legte den Grundstein für die 6:0-Führung. Die Hausherren wirkten sichtlich beeindruckt. Zahlreiche Abstimmungsfehler in der vorher so starken Abwehr machten es den Vogtländern leicht die Führung zu halten und sogar auszubauen. Erst beim 21:13 gab es im VSV-Sechser eine kurze Schwächephase. Leipzigs Kapitän Köthen schlug druckvoll auf und brachte die VSV-Annahme kurz in Bedrängnis. Doch eine Auszeit stoppte beim 21:17 seinen Lauf und brachte die Teppichstädter zurück in die Erfolgsspur. Mit einem 25:20 wurde auch dieser Satz relativ klar gewonnen.

Auch im dritten Satz konnte eine schnelle 6:1-Führung erzielt werden, das Spiel schien damit entschieden zu sein. Die Sperken blieben weiter druckvoll im Aufschlag und in der Abwehr sehr wachsam. Die Leipziger agierten während des gesamten Spieles kaum über die Mitte, gegen die hohen Außenangriffe setzten die Gäste einen starken Block. Dagegen fanden die Messestädter nur selten ein Mittel, immer größer wurde der Rückstand auf die VSV-Männer. Diese ließen sich auch nicht mehr von der Siegerstraße abbringen und banden mit einem 25:17 erneut deutlich den Sack zu.

Gegen einen nicht übermächtigen Gastgeber fanden die Sperken über eine starke Feldverteidigung ins Spiel und gewannen am Ende verdient mit 3:0. Am kommenden Wochenende wartet ein deutlich schwererer Brocken, dann empfangen die Oelsnitzer den USV TU Dresden in der Sporthalle Oelsnitz.    

VSV Oelsnitz spielte mit: Sascha Claus, Jürgen und Matthias Hanitzsch, Alexander Krug, Franz Masur, Martin Mocker, Tim Neuber, Stephan Preußner, Eric Schannwell, Thilo Schmalfuß, Stephen Sehr, Sascha Singer