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Glanzloser Arbeitssieg zum Hinrundenabschluss

Am Samstag haben die Oelsnitzer Regionalliga-Volleyballer das Jahr mit einem glanzlosen Arbeitssieg gegen Aufsteiger SV Bad Düben beendet. Ca. 200 Zuschauer waren zum Abschluss der Hinrunde in die Sporthalle Oelsnitz gekommen. Sie sahen ein fehlerreiches Spiel beider Mannschaften, am Ende sollte die größere Erfahrung und Routine der Gastgeber den Ausschlag für den 3:1-Heimsieg geben.

VSV Oelsnitz - SV Bad Düben 3:1 (25:19; 24:26; 25:17; 25:22)

Die Sperken gingen als klarer Favorit gegen das Tabellenschlusslicht in diese Partie. Noch nie lag den Oelsnitzern diese Rollenverteilung, daher wurde auch diese Begegnung spannender als eigentlich nötig. Da konnte auch die dünne Personaldecke - es fehlten Sascha Singer, Eric Schannwell, Thilo Schmalfuß und Stephan Preußner - keine Ausrede sein.

Der Liga-Neuling zeigte sich von Beginn an beeindruckt von der Kulisse, viele Fehler in Aufschlag und Angriff machten es den Hausherren leicht Punkte zu erzielen. Die Oelsnitzer Annahme stand sicher und der Block konnte immer wieder erfolgreich zupacken. So waren es letztendlich die eigenen Fehler die die Gäste im Rennen hielten. Dennoch ging der Satz mit 25:19 relativ deutlich an die Gastgeber.

Im zweiten Satz führten die Teppichstädter bereits wieder 4:1, dann gesellte sich der Schlendrian als siebter Mann aufs Feld. Die Konzentration ließ nach und die Fehlerrate stieg deutlich an. Die Gäste nahmen die vorweihnachtlichen Geschenke gerne an und zogen auf 7:4 vorbei. Sie wurden jetzt auch mutiger, vor allem in der Feldabwehr kämpften sie verbissen um jeden Ball. Im Angriff gelangen ihnen nun häufiger Punkte, hauptsächlich waren es jedoch die vielen Oelsnitzer Fehler die den Satz offen gestalteten. Kopf an Kopf ging es dem Satzfinale entgegen, das Selbstvertrauen der Gäste war jetzt am größten und sie nutzten ihren zweiten Satzball mit Cleverness und freundlicher Unterstützung des Schiedsgerichtes zum 26:24-Satzgewinn.

Drohte das Spiel nun zu kippen? Oder würden sich die Sperken besinnen und wieder die Zügel in die Hand nehmen? Der Satzverlust hatte sie tatsächlich wachgerüttelt, die Aufschläge wurden nun druckvoller und auch im Angriff wurde konzentrierter und effektiver agiert. Die Gäste waren mit den schnellen Zuspielen von Tim Neuber häufig überfordert, die so geschaffenen Einer-Block-Situationen wussten die Oelsnitzer Angreifer jedoch nicht immer konsequent zu nutzen. Die Kurstädter waren weiter bemüht im Spiel zu bleiben, doch es fehlte einfach an Durchschlagskraft und Gefährlichkeit. Das Angriffsspiel beschränkte sich im Wesentlichen auf zwei Angreifer, diese hatte der Oelsnitzer Block relativ gut im Griff. Der Satz plätscherte deshalb dem deutlichen 25:17-Satzsieg der Hausherren entgegen.

Die Gäste gaben sich jedoch noch lange nicht auf, sie wollten wohl noch ein wenig in der stimmungsvollsten Spielstätte der Liga verbleiben. Insbesondere in der Abwehr zeigten sie weiterhin eine starke Vorstellung und brachten immer wieder die Oelsnitzer Angriffe zurück. Die Vogtländer ließen sich davon jedoch nicht mehr beeindrucken und lagen stets leicht in Führung und taten nur das Nötigste um auch den vierten Satz in trockene Tücher zu bringen. Mit einem 25:22 wurde der letzte Pflichtspielsatz in 2015 gewonnen.

Mit nur zwei Niederlagen und 18 Punkten beenden sie damit eine sehr gute Hinrunde auf dem 2. Tabellenplatz. Mit nur einem Punkt Rückstand auf Spitzenreiter TSG Markkleeberg sollte in der Rückrunde durchaus ein erneuter Angriff auf die Tabellenspitze möglich sein. Der Start in die Rückrunde erfolgt am 09. Januar beim VSV Jena. Mit diesem haben die Sperken nach der Auftaktpleite noch eine Rechnung offen.

Während der kurzen Weihnachtspause veranstaltet der VSV Oelsnitz wieder sein traditionelles Abspeckturnier. Dazu lädt der VSV alle sportbegeisterten Vogtländer am 29. Dezember in die Sporthalle Oelsnitz ein. Die Auslosung beginnt pünktlich um 16.00 Uhr. Teilnahmeberechtigt sind alle Sportler ab 16 Jahren.  

VSV Oelsnitz spielte mit: Franz Damaschke, Sascha Claus, Jürgen und Matthias Hanitzsch, Alexander Krug, Felix Martin, Franz Masur, Martin Mocker, Tim Neuber, Stephen Sehr