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Auch das Rückspiel geht verloren

Zum Saisonauftakt hatten die Oelsnitzer Regionalliga-Volleyballer ihr 1. Saisonspiel gegen den VSV Jena in eigener Halle mit 1:3 verloren. Für diese Niederlage wollten sich die Sperken zum Rückrundenstart revanchieren und ihren 2. Tabellenplatz festigen. Mit einer ganz schwachen Vorstellung wurde dieses Ziel jedoch klar verfehlt und mit einer erneuten 1:3-Niederlage ein klassischer Fehlstart ins neue Jahr aufs Parkett gelegt. Der VSV rutscht damit auf Rang 3 der Tabelle und verliert den Anschluss an die Tabellenspitze.  

VSV Jena - VSV Oelsnitz 3:1 (20:25; 25:19; 25:12; 25:18)

Vor der Partie lagen beide Mannschaften mit 18 Punkten ganz dicht hinter Tabellenführer TSG Markkleeberg. Dieser konnte seinen Jahresauftakt beim VC Altenburg erst nach fünf Sätzen erfolgreich gestalten und verschenkte damit einen Punkt. Damit war klar, der klare Sieger der Partie Jena-Oelsnitz konnte nach Punkten mit Markkleeberg gleichziehen.

Beide Teams hatten sich viel vorgenommen und wollten dieses Spitzenspiel unbedingt für sich entscheiden. Zu Beginn beschnupperten sich die Kontrahenten, versuchten die Nervosität zu besiegen und gut ins Spiel zu finden. Dies gelang den Oelsnitzern besser und sie konnten sich auf 13:10 absetzen. Nun folgten zahlreiche starke Aufschläge von Martin Mocker, die Gastgeber vermochten es zudem nicht das Netz oder den Oelsnitzer Block zu überwinden. Die Sperken zogen auf 21:10 davon, der Satz schien damit gelaufen. Doch Jenas Trainer Frank Eberhardt wechselte munter durch und hatte mit dem neuen Diagonalangreifer Falko Ahnert einen Glücksgriff. Er fand schnell ins Spiel und steuerte einige starke Punkte zur Ergebniskosmetik bei. Den Satz ließen sich die Vogtländer mit einem 25:20 zwar nicht mehr nehmen, doch alle Jenaer hatten nun Selbstvertrauen getankt und Fahrt aufgenommen.

Dies sollte sich im zweiten Satz sofort bemerkbar machen. Die Hausherren hatten im ersten Satz im Angriff noch kopf- und mutlos agiert, nun waren sie wie ausgewechselt. Angeführt vom überragenden Diagonalangreifer Falko Ahnert waren sie im Angriff nun kaum zu stoppen. Sie agierten extrem variabel und reagierten auf die jeweilige Bockkonstellation der Oelsnitzer mit harten oder cleveren Angriffen. Die Teppichstädter fanden keinerlei Mittel in Block und Abwehr. Lediglich durch die hohe Fehlerquote im Aufschlag hielt der VSV Jena seinen Konkurrenten im Rennen. So blieb der Satz bis zum 19:21 noch relativ ausgeglichen, dann sorgte Zuspieler Nils Habedank mit seinen gefährlichen Aufschlägen für die 25:19-Satzentscheidung.

Der VSV Jena hatte nun richtig Fahrt aufgenommen und die Gäste waren völlig von der Rolle. Jena reduzierte im dritten Satz seine Fehlerquote und schlug fortan druckvoll auf. Die Oelsnitzer hingegen agierten ohne Selbstvertrauen und ließen jeglichen Kampfgeist vermissen. Die Aufschläge waren harmlos und gestatteten den Hausherren ein schnelles und variables Angriffsspiel aufzuziehen. Dagegen hatte der vogtländische Block und die Abwehr immer wieder das Nachsehen, zu clever agierten die Thüringer. Auch zahlreiche Wechsel und zwei Auszeiten brachten das orientierungslose Schiff nicht wieder auf Kurs. Mit einem 25:12 wurden die Sperken regelrecht vorgeführt.

Die Gastgeber waren auf die Siegerstraße eingebogen und waren nun gewillt den Sack zu zu machen. Die Sachsen wollten sich nicht kampflos geschlagen geben und warfen noch einmal alles in die Waagschale. Doch die beiden verlorenen Sätze hatten zu sehr am Nervenkostüm gekratzt, in den Aktionen fehlte Entschlossenheit und Selbstvertrauen. Keiner der Oelsnitzer Spieler konnte das Spiel an sich und das Team mitreißen. Auf der anderen Netzseite agierten die Jenaer indes weiter wie aus einem Guss und mit einer sehr geringen Fehlerquote. Mit einem 25:18 gewannen sie auch den vierten Satz klar und das Spitzenspiel verdient mit 3:1.

Der VSV Oelsnitz startet damit nicht wie erhofft in das neue Jahr und muss am kommenden Samstag eine deutliche Leistungssteigerung gegen den Erfurter VC aufs Parkett legen. Anpfiff ist in der Sporthalle Oelsnitz um 19.00 Uhr.      

VSV Oelsnitz spielte mit: Franz Damaschke, Sascha Claus, Jürgen Hanitzsch, Alexander Krug, Felix Martin, Franz Masur, Martin Mocker, Tim Neuber, Stephan Preußner, Eric Schannwell, Stephen Sehr, Sascha Singer