Hauptsponsor

Partner/Sponsoren

  • images/Sponsorenlogos/sternquellneu.gif
  • images/Sponsorenlogos/logo-hernla.png
  • images/Sponsorenlogos/brambacherneu.bmp
  • images/Sponsorenlogos/koczyneu.bmp
  • images/Sponsorenlogos/sparkasseneu.bmp

VSV Oelsnitz unterliegt erneut im Tiebreak

Die Oelsnitzer Regionalliga-Volleyballer bleiben in diesem Jahr weiter ohne Sieg. Beim VC Altenburg zeigten sich einige Parallelen zum Spiel der Vorwoche gegen den Erfurter VC. Wieder führten die Sperken mit 2:1 und mussten sich am Ende doch noch im Tiebreak geschlagen geben. Zumindest konnten sie noch einen Punkt aus der Skatstadt entführen und Verfolger USV TU Dresden auf Distanz halten. Der VC Dresden II zog jedoch an den Sperken vorbei auf Rang drei.

VC Altenburg - VSV Oelsnitz 3:2 (21:25; 25:15; 24:26; 25:18; 15:10)

Schon das Hinspiel war eine knappe Partie, damals behielten die Sperken jedoch mit 3:2 die Oberhand. In diese Begegnung starteten sie sehr konzentriert und mit sehr stabiler Annahme. Daraus resultierend konnten die Angriffe erfolgreich abgeschlossen und eine knappe Führung erzielt werden. Dann wurde der Druck im Aufschlag erhöht und die Führung wuchs auf einen komfortablen 21:15-Zwischenstand an. Doch die Hausherren kamen noch einmal zurück, sie schlugen ebenfalls gut auf und zwangen den VSV zur ersten Auszeit. Beim 21:19 stoppte die VC-Serie und die Vogtländer machten den Sack mit 25:21 zu.

Doch die Hausherren hatten nun Fahrt aufgenommen, sie schlugen sehr gut auf und standen hervorragend in der Feldabwehr. Die Annahme der Sperken wurde immer ungenauer, die daraus resultierenden relativ harmlosen Angriffe wurden leichte Beute der gut postierten VC-Abwehr. Die verteidigten Bälle wurden einfach hoch auf die Münchow-Brüder gespielt, sie punkteten nach Belieben und brachten ihre Mannschaft sehr schnell auf die Siegerstraße. Mit 25:15 wurden die Gäste förmlich abgeschossen.

Mittlerweile waren Martin Mocker und Thilo Schmalfuss für Eric Schannwell und Stephen Sehr in die Partie gekommen. Sie brachten frischen Wind ins Oelsnitzer Spiel, zusätzlich hatte sich die Annahme wieder stabilisiert. Daraus resultierten wieder mehr Angriffspunkte und eine 17:12-Führung. Doch es sollte wieder spannend werden, denn VC-Kapitän Michael Münchow war einfach nicht zu bändigen. Zwar gelang es hin und wieder seine Angriffe abzuwehren, nur selten resultierte daraus jedoch ein Punktgewinn. Beim 23:20 zitterten plötzlich die Knie und die Nerven der Sperken flatterten spürbar. Keiner der Angreifer vermochte es den nächsten Punkt zu erzielen. Erst als die Hausherren beim 24:23 Satzball hatten, konnte Martin Mocker mit einem brachialen Angriffsschlag die VC-Abwehr überwinden und den wichtigen Ausgleich erzielen. Damit war die Aufholjagd der Thüringer beendet und die Teppichstädter machten ganz schnell mit 26:24 den Deckel auf diesen Satz. Das hätte auch gewaltig schief gehen können, Glück gehabt.

Doch auch diesmal bekam den Oelsnitzern der Seitenwechsel nicht, wie schon im zweiten Satz versagte nun erneut die Annahme. Die Altenburger wurden zur Gummiwand und brachten nahezu jeden Ball wieder zurück. Auch zwei Auszeiten beim 8:13 und 10:17 konnten den VSV-Sechser nicht zurück in die Erfolgsspur bringen. Die starken Sprungaufschläge von Tim Neuber zum 15:20 blieben leider nur Ergebniskosmetik, denn längst agierten die Hausherren mit großem Selbstvertrauen und nahezu fehlerlos. Nach dem 18:25 musste also erneut der Tiebreak entscheiden.

Nach einem guten Start und einer 3:2-Führung warf die Sperken eine katastrophale Schiedsrichter-Fehlentscheidung völlig aus der Bahn. In der Folge gelang es einfach nicht die Angriffe abzuschließen, an jedem Ball war immer wieder ein Altenburger dran. Erst der Seitenwechsel beim 3:8 stoppte den Lauf der Hausherren und VSV-Kapitän Tim Neuber ging mit Wut im Bauch zum Aufschlag. Er donnerte drei Sprungaufschläge übers Netz und verkürzte zum 7:8. Für einen kurzen Moment schien alles wieder möglich, doch dann gesellten sich zur sowieso vorhandenen Unsicherheit auch noch Pech und unnötige Fehler aufs Oelsnitzer Feld. Ein Netzroller, ein Abstimmungsproblem und eine durchgerutschte Annahme, ehe sich die Sperken versahen hatten die Gastgeber beim 14:9 den ersten Matchball. Diesen wehrten die Sachsen noch ab, den Zweiten nutzten sie mit einem der wenigen, dafür meist erfolgreichen Mittelangriffe zum 15:10-Satzgewinn.

Die Oelsnitzer boten streckenweise guten Volleyball, doch gegen die One-Man-Show von Michael Münchow war an diesem Tag kaum ein Kraut gewachsen. Zu selten gelang es seine Reichweite und Angriffshärte zu entschärfen. Zu seiner überragenden Leistung setzten die anderen VC-Akteure immer wieder schmerzende Nadelstiche und zusätzliche Akzente. Der VSV konnte vor allem im Angriff nie genug Druck aufbauen um das ständig wachsende Selbstvertrauen der Gastgeber in Schach zu halten. Mit 20 Punkten rutschen die Oelsnitzer damit auf Rang vier der Tabelle. In zwei Wochen ist der Vorletzte L.E. Volleys II zu Gast in Oelsnitz.  

VSV Oelsnitz spielte mit: Sascha Claus, Jürgen Hanitzsch, Alexander Krug, Felix Martin, Franz Masur, Martin Mocker, Tim Neuber, Stephan Preußner, Eric Schannwell, Stephen Sehr, Sascha Singer