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VSV Oelsnitz unterliegt beim USV TU Dresden

Der 3:0-Erfolg der Oelsnitzer Regionalliga-Volleyballer in der Vorwoche gegen die L.E. Volleys II war leider nicht der Beginn einer kleinen Siegesserie. Die Sperken unterlagen beim heimstarken USV TU Dresden mit 0:3. Damit rutschen sie in der Tabelle auf den 5. Tabellenplatz ab.  

USV TU Dresden - VSV Oelsnitz 3:0 (25:19; 26:24; 25:16)

Mit großen Personalsorgen reisten die VSV-Männer in die Landeshauptstadt. Von eigentlich fünf Außenangreifern stand lediglich Jürgen Hanitzsch zur Verfügung. Sascha Singer und Matthias Hanitzsch fallen verletzungsbedingt bis zum Saisonende aus, Stephan Preußner ging leicht angeschlagen als zweiter Libero in die Partie. Zudem fehlte Felix Martin aus privaten Gründen. So musste VSV-Trainerin Silke Böhme kräftig am Personalkarussell drehen. Für die zweite Außenposition ging zunächst Eric Schannwell und später Mittelblocker Franz Masur aufs Parkett. Diese Umstellung war sehr ungewöhnlich und riskant, am Ende unterlagen die Gäste jedoch aufgrund einer zu hohen Fehlerquote in Block und Aufschlag.

Die Partie begann zunächst viel versprechend für die Oelsnitzer. Die Hausherren verschliefen den Start und der VSV konnte aus einer guten Annahme munter punkten und eine 9:5-Führung erspielen. Die Elbestädter nahmen ihre erste Auszeit und ihnen wurde nun scheinbar klar, dass die Partie bereits begonnen hatte. Sie spielten nun also aktiv mit, schlugen sehr variabel auf und stellten einen guten Block gegen die VSV-Angriffe. Diese hatten sie in der Folge gut im Griff, urplötzlich stand es 11:14 und die Teppichstädter benötigten bereits die zweite Auszeit. Doch auch diese brachte keinen frischen Wind ins VSV-Spiel, zu selten gab es zwingende Punktsituationen die genutzt wurden. Die Hausherren hingegen agierten druckvoll und sehr variabel im Angriff, dagegen fand der VSV-Block keinerlei Mittel. Mit 19:25 ging dieser Satz deutlich verloren.

Im zweiten Satz stellten die Gäste um, Franz Masur kam als Außenangreifer ins Spiel und Eric Schannwell agierte auf seiner Stammposition als Diagonalangreifer. Dieser Wechsel funktionierte zunächst hervorragend, nach einer Aufschlagserie durch Jürgen Hanitzsch führten die Vogtländer mit 9:2. Doch wie schon im ersten Satz gab es erneut einen Einbruch. Die Annahme wackelte, die Angriffe waren ungenau und drucklos. Erst nach einer Auszeit beim 9:7 konnte der Aufschlagwechsel erzwungen werden. Die Hausherren hatten ihre Schwächephase überwunden und durch zahlreiche Wechsel brachten sie zusätzlich neuen Schwung in ihr Spiel. Sie agierten im Angriff eigentlich relativ durchschaubar mit hohen Angriffen über die Außenpositionen, dies machten sie jedoch clever und sehr variabel. Immer wieder wurde der Oelsnitzer Block geschickt angeschlagen. Doch die Vogtländer hielten dagegen, hatten im Angriff und der Abwehr immer wieder gute Aktionen und beim 24:23 sogar Satzball. Doch ein unnötiger Angriffsfehler brachte den Ausgleich und kurz darauf den ersten Satzball für die Gastgeber. Diese ließen sich nicht lange bitten und machten mit 26:24 den Sack zu.

Dieser knappe Satzverlust kratzte endgültig am Selbstvertrauen der Sperken, der dritte Satz wurde zum Desaster. Die Annahme wackelte, die Abwehr war zu träge und die Angriffe viel zu harmlos. Die daraus resultierenden Gegenangriffe der Dresdner fanden immer wieder einen Weg durch den löchrigen Block. Das mangelnde Selbstvertrauen spiegelte sich auch im Aufschlagverhalten wieder. Die Fehlerquote war viel zu hoch und die Aufschläge meist harmlos, damit konnte man eine Mannschaft wie den USV nicht aus der Reserve locken. Die Moral der Sperken war gebrochen und sie ergaben sich dem Schicksal und der 16:25-Satzniederlage.

Die Personalsorgen haben die Aufstellung des VSV sicherlich durcheinander gewirbelt, doch dahinter darf man sich nach diesem Spiel nicht verstecken. Die Aufgaben werden nicht leichter, in der kommenden Woche ist der VC Dresden II zu Gast. Das Hinspiel gewannen die Oelsnitzer noch mit 3:2, seitdem hat sich der VC jedoch extrem weiterentwickelt und ist auf Rang vier geklettert.    

VSV Oelsnitz spielte mit: Sascha Claus, Franz Damaschke, Jürgen Hanitzsch, Franz Masur, Martin Mocker, Tim Neuber, Stephan Preußner, Eric Schannwell, Stephen Sehr, Thilo Schmalfuß