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Personalnot beim VSV Oelsnitz erreicht neue Dimension

Die Regionalliga-Volleyballer des VSV Oelsnitz kämpfen seit einigen Wochen mit Personalproblemen, doch eine Situation wie an diesem Wochenende gab es in 11 Jahren Regionalliga noch nie. Gerade einmal 7 Spieler standen für die Auswärtsfahrt zum Tabellenführer Markkleeberg zur Verfügung. Ohne Zuspieler und ohne Libero schlug sich die verbliebene Rumpftruppe wacker, gegen den gut aufgelegten Spitzenreiter war aber nichts zählbares zu holen. Nach etwas über einer Stunde Spielzeit stand das 0:3 zu Buche. Damit rutschen die Sperken auf Rang 6 der Tabelle ab.

TSG Markkleeberg - VSV Oelsnitz 3:0 (25:13; 25:12; 25:20)

Schon während der Woche deutete sich eine enge Personalsituation an. Beide Zuspieler konnten durch Verletzung und Studium die Reise nach Markkleeberg nicht antreten. Zusätzlich erkrankten Martin Mocker und Felix Martin. Der negative Höhepunkt war jedoch die Verletzung von Libero Sascha Claus im Abschlusstraining. Er brach sich den kleinen Finger und fällt nun für die verbleibenden zwei Saisonspiele aus. Trainerin Silke Böhme musste komplett umstellen. Außenangreifer Stephan Preußner schlüpfte in die Rolle des Zuspielers, einen Libero konnten die Sperken in dieser Partie nicht aufbieten. Glücklicherweise war Thilo Schmalfuß kurzfristig verfügbar und so stand mit Alexander Krug zumindest eine Wechseloption zur Verfügung. Im Startsechser standen außerdem Jürgen Hanitzsch, Franz Masur, Eric Schannwell und Stephen Sehr.

Der erste Satz begann holprig. Die für einzelne Spieler ungewohnten Positionen sorgten erwartungsgemäß für Abstimmungsschwierigkeiten und einfache Punkte der Gastgeber. Aushilfsregisseur Stephan Preußner konnte freilich nicht das gewohnt schnelle Spiel der Sperken aufziehen, daher war der TSG-Block stets mit zwei oder gar drei Spielern zur Stelle. So wurde es schwer den ersten Angriff zu verwandeln. Häufig entschärfte die TSG-Abwehr um Libero-Wirbelwind Wolfgang Herold die Angriffe und verwandelte sie im Gegenzug erfolgreich. Auch der Block der Teppichstädter hatte mit der komplett ungewohnten Aufstellung zu kämpfen, immer wieder gab es Lücken die die Hausherren clever nutzten. So ging der erste Satz deutlich mit 25:13 an die TSG.

Der zweite Satz verlief nahezu identisch. Die Sperken schlugen sich tapfer, konnten gegen die konzentriert spielenden Markkleeberger jedoch nicht genügend Druck aufbauen. Vor allem deren Kapitän Sebastian Eisemann fand nahezu jeder Lücke im Block und der Abwehr, er wurde häufig gesucht und verwandelte die Angriffe sicher. So ging auch dieser Satz mit 25:12 deutlich an Markkleeberg.

Im dritten Satz kam Alexander Krug für Stephen Sehr in die Partie, dies stabilisierte vor allem den Block. In der Folge konnten zahlreiche Punktgewinne in Abwehr und Block bejubelt werden, das Spiel gestaltete sich nun ausgeglichener. Die Oelsnitzer wurden selbstbewusster und hielten den Satz bis zum 15:16 offen. Dann sorgte eine kurze Schwächephase in der Annahme für einen Zwischenspurt der Hausherren und die 21:17-Vorentscheidung. Mit 25:20 geht der Satz letztendlich an den Tabellenführer.

Die Sperken waren in der derzeitigen Situation ohne Erwartungen zum Tabellenführer gereist. Die Männer gaben alles, mussten letztendlich der ungewohnten Aufstellung Tribut zollen und mit einer klaren Niederlage die Heimreise antreten. Am kommenden Samstag werden die Karten neu gemischt. Im letzten Heimspiel der Saison empfangen die Oelsnitzer den SV Reudnitz. Mit diesem haben sie noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen. Bis dahin sollte sich die Personalsituation auf jeden Fall entspannen und eine schlagkräftige Truppe für den Heimspielabschluss zur Verfügung stehen.  

VSV Oelsnitz spielte mit: Jürgen Hanitzsch, Alexander Krug, Franz Masur, Stephan Preußner, Eric Schannwell, Stephen Sehr, Thilo Schmalfuß