VSV Oelsnitz kann auch letztes Spiel der Hinrunde nicht für sich entscheiden.

Das letzte Spiel der Hinrunde in der Regionalliga Ost bestritt der VSV Oelsnitz zu Gast beim Dresdner SSV. Leider konnten die Sperken nicht an die anfänglichen Erfolge in der Hinrunde anknüpfen und lassen erneut 3 wichtige Punkte im Kampf um die Tabellenspitze liegen. Damit rutschen die Oelsnitzer auf Platz 3 der Tabelle ab.

Dresdner SSV – VSV Oelsnitz 3:1 (25:16, 20:25; 25:23; 25:20)

Gleich zu Beginn leisteten sich die Oelsnitzer zwei tragische Fehler, indem sie es nicht schafften gelegte Bälle der Kontrahenten zu entschärfen. Doch sie schienen gewillt die Unkonzentriertheit abzustellen und konnten in der Folge gleichziehen und sich zwei Zähler absetzen. Dies egalisierten die Dresdner schnell und konnten ihrerseits um zwei Punkte davonziehen. Dieses Spiel wiederholte sich im Anschluss noch ein weiteres Mal. Dann gelang es den Gegnern zügig auf 18:11 davon zu ziehen. Der VSV stand wieder einmal zu starr in der Feldverteidigung und der Block war einfach nicht aggressiv genug. Zu viele vom Block abgefälschte Bälle konnten nicht mehr im Spiel gehalten werden und im Umkehrspiel fehlte es an Durchsetzungsvermögen. Auch die Einwechslung vom angeschlagenen Zuspieler Tim Neuber konnte den Satz nicht mehr drehen und die Landeshauptstädter entschieden ihn nach nur 20 Minuten Spielzeit mit 25:16 für sich.

Der folgende Satz begann ähnlich verhalten. Doch die Oelsnitzer fanden diesmal einen Tick besser ins Spiel und es gelang den Gegnern von Beginn an nicht die Sperken zu überholen. Der VSV präsentierte sich auf jeden Fall konzentrierter und konnte konsequent mit einem Punkt in Führung bleiben. Dies änderte sich nicht bis zum Spielstand von 18:19. Dann gelang es, von den Anfeuerungsrufen der Auswechselspieler getragen, eine zwei Punkte Führung zum 19:21 zu erspielen. Es waren nun wieder Anzeichen des Oelsnitzer Siegeswillens vom Beginn der Saison zu erkennen. Besonders die Angriffe fanden nun öfter Lücken im Block oder konnten clever an die Hände der Dresdner geschlagen werden. Der DSSV konnte nur noch einen weiteren Punkt erzielen, bevor Franz Masur im Mittelangriff den Satz mit 20:25 beendete.

Diesen Schwung nahmen die Sperken mit in den dritten Satz, bereit im letzten Spiel der Hinrunde einen Sieg zu erkämpfen. Weder die Dresdner noch die Teppischstädter konnten sich absetzen. Beide Mannschaften spielten auf einem guten Niveau Volleyball, nur die Aufschläge ließen beiderseits zu wünschen übrig. Die Oelsnitzer blieben wie im zweiten Satz bis zum Spielstand von 20:21 in Führung. Doch dann schalteten die Kontrahenten schneller einen Gang hoch und konnten mit 23:23 gleichziehen. Anschließend spielten sie einfach cleverer als der VSV und beendeten diese Runde mit 25:23.

Der vierte und letzte Satz begann wie alle Sätze zuvor. Bis zum Stand von 9:9 spielten die Mannschaften auf Augenhöhe, nichts deutete auf die Geschehnisse im Folgenden hin. Dann vollzog sich eine ausschlaggebende Wendung, auf welche die Sperken leider nicht reagierten. Waren beide Mannschaften bis zum dritten Satz noch mit eher mäßigen Aufschlägen unterwegs, konnten die Dresdner nun ihre Fehler im Service fast vollständig abstellen. Es waren nun besonders die starken Aufschläge, vor denen Trainer Krug schon im Training gewarnt hatte, die die Oelsnitzer Feldverteidigung maßgeblich zum straucheln brachte. Die Mannschaft stand einfach wieder zu fest, schien sich zu vergraben und wartete augenscheinlich darauf, dass die Bälle zu ihnen kamen. Diesen Gefallen tat ihnen der DSSV jedoch nicht und versenkte einen Ball nach dem anderen im Feld der Sperken. Schnell stand es 17:12. Trainer Krug versuchte zu reagieren und wechselte auf der Diagonalposition Martin Mocker für Eric Schannwell ein, um neue Akzente zu setzen, doch auch dies zeigte nur marginale Wirkung. Die Dresdner spielten fast fehlerfrei weiter und konnten ihre fünf Punkte Führung bis ins Ziel bringen.

Damit beendet der VSV Oelsnitz die Hinrunde mit zwei Spielen ohne Punkte und hat einige Hausaufgaben für die Weihnachtspause vor sich. Als nächstes fahren die Oelsnitzer am 07.01.2017 zum Auswärtsspiel beim SV Reudnitz. Es bleibt zu hoffen, dass der VSV nun schnell wieder zu alter Form zurückfindet.

VSV Oelsnitz spielte mit: Falko Ahnert, Martin Mocker, Franz Damaschke, Sascha Singer, Stephan Preußner, Sascha Claus, Stephen Sehr, Jürgen Hanitzsch, Yves Heinig, Eric Schannwell, Tim Neuber, Franz Masur