Oelsnitz besiegt seinen Auswärtsfluch in Reudnitz und startet erfolgreich in die Rückrunde

Die Oelsnitzer Regionalliga Volleyballer konnten sich im ersten Spiel des neuen Jahres überzeugend mit 3:0 (25:13; 25:15; 25:16) gegen den SV Reudnitz durchsetzen. Damit endet eine Durststrecke von zwei Niederlagen in Folge und die Sperken beginnen die Rückrunde vielversprechend. Zeitgleich verlor der VSV Jena beim VC Dresden II, wodurch Oelsnitz Rang zwei in der Tabelle zurückerobert.

Die Vorzeichen zum Auftakt des neuen Jahres standen nicht sehr gut für die Oelsnitzer Männer, die zwar ambitioniert jede Trainingseinheit über die Feiertage wahrgenommen hatten, durch krankheits- und arbeitsbedingte Ausfälle jedoch immer am personellen Minimum agierten. Zum Spiel fehlten dann mit Falko Ahnert und Franz Masur zwei wichtige Säulen und Stephen Sehr musste trotz anhaltender gesundheitlicher Beschwerden seinen Mann stehen. Für den Notfall hielten sich Trainer Alexander Krug und Veteran Matthias Hanitzsch bereit. Erschwerend hinzu kam die ernüchternde Auswärtsbilanz der Sperken gegen die Randleipziger in den vergangenen Jahren, in denen es nicht den Hauch einer Chance auf Punkte gab.

Von den Vorzeichen unbeirrt begannen die Oelsnitzer jedoch sehr überzeugend und konnten die Reudnitzer Mannschaft vom ersten Punkt an unter Druck setzen. Aus einer sicheren Annahme wurde das Spiel schnell und variabel gestaltet und im Block zeigten sich die beiden Mitten Stephen Sehr (trotz gesundheitlicher Probleme) und Yves Heinig (in seinem ersten Spiel von Beginn an) in Topform. Bei 12:9 aus Oelsnitzer Sicht vollzog Trainer Krug den ersten Doppelwechsel, der sich als effektives taktisches Mittel erwies und in allen Sätzen zum Erfolg beitragen sollte. Nach dem Rückwechsel bei 16:12 ging Jürgen Hanitzsch zum Aufschlag und sorgte unterstützt von einer kompromisslosen Feldabwehr der Sperken mit einer Serie von neun Punkten für einen überzeugenden Satzgewinn (25:13) im ersten Durchgang.

Im zweiten Satz konnte man auf Seiten der Sperken direkt an die Leistung des ersten Durchgangs anknüpfen. Schnell ging man in Führung und zwang den Gegner beim Stand von 10:2 zur ersten Auszeit. Diese sollte im Nichts verpuffen, da die Oelsnitzer an diesem Tag zu stark agierten und die Reudnitzer noch immer nach ihrer Form suchten. Über eine weitere Auszeit bei 18:11 und einen Doppelwechsel bei 20:12 ging es zum ungefährdeten 25:15 Satzgewinn.

Beflügelt von ihrer Leistung der ersten Sätze aber auch mit der nötigen Vorsicht gingen die Sperken in den dritten Satz. Reudnitz stellte die Mannschaft leicht um, um dem stark angreifenden Eric Schannwell einen besseren Block entgegenzustellen. Dieser Punktete letztlich trotzdem weiterhin unbeeindruckt. Der Satz bot damit kein bedeutend geändertes Bild. Die Reudnitzer waren mit dem Druck der Sperken überfordert und mussten auch den letzten Satz mit 25:16 abgeben.

Mit einer Spielzeit von 61 Minuten wurden die Oelsnitzer in den vergangenen Jahren bereits selbst in Reudnitz vom Parkett geschickt. Umso süßer schmeckte dieser erste Erfolg im neuen Jahr, der nach dem schwachen Abschluss der Hinrunde so wichtig war um den eigenen Ansprüchen weiter gerecht zu werden. Oelsnitz war bereits kurz nach den Feiertagen voll da und konnte auch die misslichen Vorzeichen egalisieren. Den Schwung wollen die Sperken nun in der kommenden Woche zum ersten Heimspiel im neuen Jahr mitnehmen, wenn es um 19:00 Uhr an gewohnter Wirkungsstätte gegen den TSV Leipzig geht.

 Für den VSV spielten: Martin Mocker, Franz Damaschke, Sascha Singer, Stephan Preußner, Sascha Claus, Stephen Sehr, Jürgen Hanitzsch, Matthias Hanitzsch, Yves Heinig, Eric Schannwell, Tim Neuber, Franz Masur