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VSV Oelsnitz feiert ersten Heimsieg im neuen Jahr

Zum ersten Heimspiel der Rückrunde empfingen die Sperken das Tabellenschlusslicht TSV Leipzig. Trotz scheinbar unattraktiven Gegner und widrigen Wetterbedingungen fand sich eine starke Kulisse von 290 Zuschauern ein. Diese sahen ein phasenweise attraktives Spiel mit besserem Ausgang für die Oelsnitzer.

VSV Oelsnitz – TSV Leipzig 3:1 (25:17; 25:18; 24:26; 25:11)

Der erste Abschnitt begann mit vielen umkämpften Bällen auf beiden Seiten. Keine der beiden Mannschaften konnte sich einen nennenswerten Vorsprung herausspielen. Beim Stand von 14:15 kamen dann Neuber und Schannwell im Doppelwechsel für Mocker und Damaschke. Diese Maßnahme brachte die Leipziger in Folge völlig aus dem Konzept. Von den folgenden sieben Angriffen landeten sechs Bälle im Aus oder im stabilen Oelsnitzer Block. Folgerichtig nahm der TSV in einer Rotation gleich zwei Auszeiten beim Spielstand von 17:15 und 21:15 aus Sicht der Sperken. Dieser Lauf sicherte letztendlich auch den 25:18 Satzgewinn.

Im zweiten Satz nutzten die Teppichstädter eine frühe Schwächephase der Leipziger wieder eiskalt aus. Mit konzentrierter Blockarbeit und mutigen Angriffen aus den Abwehraktionen heraus sah sich der Gästecoach beim Stand von 11:6 zu einer Auszeit gezwungen. Nach dieser spielten wieder beide Teams auf Augenhöhe bis Franz Masur zum Aufschlag für Yves Heinig eingewechselt wurde. Masur stellte daraufhin mit wahnsinnig druckvollen Aufschlägen die gegnerische Annahme vor unlösbare Aufgaben und lieferte gleich vier direkte Punkte in Folge. Eine letzte Auszeit des Gegners beim Stand von 20:11 konnte die Sperken nicht weiter verunsichern und somit ging auch Satz zwei mit 25:18 verdient an Oelsnitz.

Der dritte Spielabschnitt gestaltete sich dann als der mit Abstand spannendste. Im Gegensatz zu den vorherigen zwei Sätzen leisteten sich diesmal die Gäste keine Schwächephase und spielten konzentrierten Volleyball. Beim Stand von 11:11 schienen die Sperken hier wieder mit ihrem altbewährten Doppelwechsel  auf der Zuspiel- / Diagonalposition die bessere Antwort zu haben. Man erkämpfte sich einen vier Punkte Vorsprung und gegen Satzende führte man noch komfortabel mit 3 Punkten 22:19. Diesen schenkten die Teppichstädter anschließend mit Unzulänglichkeiten im Angriff zu leicht her. Den ersten Matchball der Leipziger wehrte man noch souverän zum 24:24 ab, ehe man selbst einen Aufschlagfehler produzierte und ein leichter Aufschlag des TSV den direkten Weg auf das Oelsnitzer Parkett fand.

Wer nun daran glaubte, dass sich noch ein Krimi zum ersten Heimspiel entwickelt, sah sich innerhalb von fünf Minuten eines Anderen belehrt. Die Sperken starteten mit Stephen Sehr am Aufschlag und dieser war auch bis zum 7:0 nicht zu stoppen. Dabei ergab sich dieser Lauf aus eben genannten starken Aufschlägen, einer herausragenden Block- / Abwehrarbeit und groben Angriffsfehlern der Gäste. Deren Gegenwehr war nun sofort gebrochen, was zu einem ungefährdeten 25:11 Satzgewinn und damit zum ersten Heimsieg im neuen Jahr 2017 führte.

Der VSV zeigte eine unheimlich konstante Partie. Die Annahme- und Angriffsleistung stellte sich fast immer als sehr stabil heraus, Punkteserien des Gegners wurden über das komplette Spiel nicht zugelassen. Durch den gleichzeitigen 3:2 Sieg des VSV Jena im Spitzenspiel gegen die L.E. Volleys rücken die Top 3 der Tabelle noch enger zusammen. Das treue Oelsnitzer Publikum muss sich nun fast einen Monat lang gedulden. Denn erst am 11. Februar geht es weiter. Dort erwartet uns mit der zweiten Garde des VC Dresden eines der abwehrstärksten Teams der Regionalliga, ehe eine Woche später die Meisterschaftsmitfavoriten aus Jena in die Teppichstadt reisen.