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VSV-Männer vergeben Chance auf Tabellenführung

Die Oelsnitzer Regionalliga-Herren empfingen am Samstag im Spitzenspiel des 14. Spieltages den VC Dresden II. Diese Begegnung gab es in der Regionalliga bislang insgesamt 13 Mal, 9 Mal ging es dabei in den Tiebreak. Und auch in dieser Partie sollte es wieder sehr eng und spannend zugehen. Obwohl, eigentlich hätten es die Sperken auch deutlich machen können. Doch Konzentrationsschwächen und zu viele Nachlässigkeiten bedeuteten am Ende eine unnötige 2:3-Heimniederlage. Statt der möglichen Tabellenführung, rutschen die Oelsnitzer damit sogar auf den 3. Platz ab. Denn Verfolger VSV Jena gewann sein Heimspiel 3:0 und ist damit punktgleich mit den Vogtländern. Dank des besseren Satzverhältnisses klettern sie auf Rang 2 der Tabelle.

VSV Oelsnitz - VC Dresden II 2:3 (23:25; 25:14; 25:17; 23:25; 12:15)
Wie bereits oben erwähnt, sind die Begegnungen dieser beiden Mannschaften häufig extrem hart umkämpft und nichts für schwache Nerven. So sollte es auch in dieser Partie für die 335 Zuschauer ein Auf und Ab der Gefühle werden. Die Gäste begannen konzentriert und mit einer spürbaren Lockerheit. Sie waren nicht in Bestbesetzung angereist und hatten demnach nichts zu verlieren. Der VSV hingegen ließ zu Spielbeginn die nötige Körperspannung und Konzentration vermissen. Die Elbestädter nutzen die hohe Fehlerquote der Gastgeber und setzte sich deutlich ab. Erst nach einer zweiten Auszeit beim 17:22 schien beim VSV endlich der Knoten geplatzt und den Spielern der Ernst der Lage bewusst geworden zu sein. Gute Aufschläge von Yves Heinig und starke Blockarbeit ließen die Gäste wackeln und der Rückstand schmolz auf 22:23. Doch kurz vor dem Ausgleich fingen sich die Landeshauptstädter und retteten sich mit 25:23 den Satzgewinn.

Doch jetzt waren die Hausherren endlich im Spiel angekommen. Druckvolle Aufschläge und ein immer besser werdender Block nahmen den Gästen den Wind aus den Segeln. In diesem Satz konnten vor allem mit Mittelangriffen viele Punkte erzielt werden. Konzentriert und mit geringer Fehlerquote dominierten die Oelsnitzer diesen Satz und gewannen mit 25:14.

So sollte es auch dritten Satz weitergehen, der VSV kämpfte verbissen um jeden Ball und belohnte sich mit erfolgreichen Gegenangriffen. Wieder stand der Block gut und die Abwehr kratzte viele Bälle vom Boden. Daraus wurden meist clever Punkte erzielt, hier waren vor allem Eric Schannwell und Jürgen Hanitzsch sehr effizient. Mit 25:17 ging auch dieser Satz deutlich an den VSV.

Dieser Lauf ging zunächst auch im vierten Satz weiter, erneut lagen die Hausherren schnell mit 7:4 in Führung. Leider gesellten sich nun wieder der Schlendrian und zahlreiche Nachlässigkeiten ins Oelsnitzer Spiel. Hier ein verschlagener Aufschlag, da ein Angriff im Aus. Die Gäste konnten relativ leicht verkürzen und sogar den Ausgleich erzielen . Sie hatten Lunte gerochen und agierten nun clever im Angriff und extrem stark in der Feldabwehr. Sie entschieden viele lange Ballwechsel für sich und das Selbstvertrauen der Oelsnitzer schmolz spürbar. Der Satz bleib bis zum Ende extrem spannend, beim 23:22 ging plötzlich beim VSV gar nichts mehr. Die Nerven versagten im Angriff und der Annahme und die VC-Youngster nahmen das Geschenk zum 25:23-Satzgewinn an.

Im Tiebreak nutzten die Gäste den psychologischen Vorteil und die Fehler strauchelnden Vogtländer. Beim 4:8 wurden die Seiten gewechselt, noch einmal versuchte das Publikum seine Mannschaft anzutreiben. Es keimte noch einmal kurz Hoffnung auf, als der Rückstand auf 11:13 verkürzt werden konnte. Doch die Dresdner blieben ruhig und erzielten mit einem guten Angriff den 14. Punkt zum Matchball. Diesen wehrten die Sperken mit einem eigenen Angriff noch einmal ab. Beim zweiten Versuch machten sie mit einem cleveren Angriff den Sack zu.

Wieder einmal hat der Kopf und die Psyche ein Spiel entschieden. Auf diesem engen hochklassigen Niveau werden kleine Unkonzentriertheiten und fehlende Anspannung sofort bestraft. So bleibt es den Sperken nur nach vorn zu schauen und am kommenden Samstag ein Ausrufezeichen zu setzen. Im nächsten Spitzenspiel empfangen die Oelsnitzer den punktgleichen VSV Jena. Hier ist noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen. Wir freuen uns schon heute auf zahlreiche Unterstützung und ein packendes Spitzenspiel.     


Oelsnitz spielte mit: Falko Ahnert, Martin Mocker, Franz Damaschke, Sascha Singer, Sascha Claus, Stephen Sehr, Jürgen Hanitzsch, Yves Heinig, Eric Schannwell, Tim Neuber, Franz Masur