Oelsnitz sammelt wichtige Punkte in Dresden

Für die ersten Herren des VSV ging es am Samstag um wichtige Punkte im Titelrennen der Regionalliga Ost. Mit einem größtenteils souveränen Auftritt sicherten sich die Sperken einen 3:0 Erfolg über die Männer des USV TU Dresden und konnten damit auch für die deutliche Niederlage im Hinspiel Revanche nehmen.

USV TU Dresden – VSV Oelsnitz 0:3 (26:28, 12:25, 16:25)

Nach dem Sieg gegen Jena, hatten die Sperken im Meisterschaftsrennen alle Trümpfe in eigener Hand und konnten mit vier Siegen aus vier Spielen aus eigener Kraft Meister werden. Gegen den USV TU Dresden sollte der erste Schritt in die richtige Richtung gegangen werden. Die deutliche Niederlage gegen die Dresdner im Hinspiel, bewies jedoch jedem im Oelsnitzer Lager wie schwer diese Aufgabe werden könnte. Somit wurde im Training rechtzeitig der Schalter umgelegt und die neue Herausforderung angenommen.

Den besseren Start in das Spiel erwischten jedoch die Dresdner. Diese erarbeiteten sich mit starken Aufschlägen und konzentrierter Blockarbeit einen schnellen 6:2 Vorsprung. Die Sperken konnten zwar zeitweise leicht aufholen und kamen bei 13:13 zum ersten Ausgleich, sie verspielten ihre verbesserte Ausgangslage jedoch umgehend und liefen weiter einem leichten Rückstand hinterher. Trotzdem stabilisierten die Oelsnitzer in der Folge ihre Annahmeleistung und kamen damit auch im Angriff immer besser in die Partie. Bei 21:21 erreichten sie folgerichtig einen weiteren Ausgleich. Es entwickelte sich ein spannendes Satzfinale in dem beide Mannschaften Satzbälle nicht verwerten konnten. Bei 28:26 aus Oelsnitzer Sicht konnten die Sperken und ihre mitgereisten Fans den wichtigen Satzgewinn feiern.

In Satz zwei gab es einen Bruch im Spiel der Gäste. Während im ersten Satz alles nach einem engen Schlagabtausch aussah, konnten die Gastgeber ihre starke Leistung nicht fortsetzen. Bis 8:7 für Oelsnitz verlief der Satz ausgeglichen. Danach hatten Tim Neuber zum 14:7 und Stephen Sehr zum 24:10 deutliche Aufschlagserien. Die Dresdner Annahme stand permanent unter Druck und Block, Feldabwehr und Gegenangriff der Sperken liefen zu Hochform auf. Diese Stärken bilden seit mehreren Wochen die Kernkompetenz im Oelsnitzer Spiel. Dresden kam nicht zurück und der Satz ging mit 25:12 ans Vogtland.

In Satz drei strebten die Sperken nach dem schnellen Sieg. Wieder waren druckvolle Aufschläge der Grundstein für einen dominanten Satz. Von Beginn an ging Oelsnitz leicht in Front und konnte dann abermals durch Aufschläge von Stephen Sehr die entscheidende Serie einleiten. Sechs Punkte in Folge zum 17:10 stellten die Weichen für den deutlichen Sieg der Sperken. Die Dresdner brachen wieder ein und konnten ihre starke Leistung aus Hinspiel und erstem Satz nicht annähernd erreichen. Bei 25:16 machten die Oelsnitzer den Deckel drauf und damit den wichtigen Sieg perfekt.

Dieser Gewinn stellt nach dem Triumph über Jena den ersten Schritt in der wichtigen Schlussphase der Saison dar. In Oelsnitz arbeitet man mit voller Konzentration am Gewinn der Meisterschaft. Dafür müssen auch aus den verbleibenden drei Spielen in Leipzig, Nordhausen und zum Abschluss zuhause gegen den Dresdner SSV möglichst alle Punkte geholt werden. Jena spielte gestern nur 3:2 und ließ damit einen Punkt liegen. Die Thüringer liegen jetzt mit einem Spiel mehr und einem Punkt weniger als Oelsnitz auf Rang drei. Die zweite Vertretung des VC Dresden setzte ihre Siegesserie fort und rangiert punktgleich mit Oelsnitz aber zwei Spielen mehr auf Rang zwei.

Der VSV Oelsnitz spielte mit: Falko Ahnert, Franz Damaschke, Sascha Singer, Stephan Preußner, Sascha Claus, Stephen Sehr, Jürgen Hanitzsch, Eric Schannwell, Tim Neuber, Franz Masur