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Oelsnitzer Volleyballer starten mit erfolgreichem Saisonstart

Ein klares 3:0 gegen den Mitaufsteiger Taufkirchen feierte der VSV am Samstag zum Drittligaauftakt. Lob gab es danach nicht nur für das Team.

Der Auftakt in die neue Saison hätte für den VSV Oelsnitz nicht besser laufen können. Im Duell der beiden Aufsteiger empfingen die Sperken den SV DJK Taufkirchen. Diese Auftaktpartie wollten sich 402 Zuschauer nicht entgehen lassen, und so war die Halle schon im ersten Saisonspiel fast ausverkauft. Die Fans wurden belohnt, denn die Gastgeber zeigten eine starke Leistung und gewannen verdient mit 3:0 (25:21, 25:19, 25:18)

„Fehler sind erlaubt, ihr dürft euch nicht verrückt machen lassen", hatte VSV-Trainer Jan Pretscheck seinen Spielern vor der Partie mit auf den Weg gegeben. Im Kopf schlauer sein als der Gegner, ihn beobachten und sich auf ihn einstellen - so gab der Coach die Marschrichtung vor: "Am Ende gewinnt, wer die wenigsten Fehler macht." Und das waren die Hausherren. Nur der erste Satz verlief relativ ausgeglichen. Falko Ahnert machte beim 1:1 der ersten Punkt für die Oelsnitzer in der neuen Spielzeit, der starke Neuzugang Christian Heymann, den Pretscheck aus Dresden mitgebracht hatte, markierte beim 3:2 die erste Führung für den VSV. Diese gaben die Gastgeber nicht mehr aus der Hand, beim 14:11 lagen sie erstmals etwas klarer vorn. Auch wenn die hier noch gut mitspielenden Taufkirchener zum 16:16 ausglichen: Nach 30 Minuten konnten die Hausherren nach einem der zahlreichen Heymann-Punkte mit 25:21 den ersten Spielabschnitt als gewonnen abhaken.

Mit dem Selbstvertrauen des gewonnen ersten Satzes spielten die Oelsnitzer immer besser auf. Die Annahme stand bombensicher und Kapitän Tim Neuber bot im Zuspiel eine überragende Leistung. Er ließ den Taufkirchener Block immer wieder extrem alt aussehen, stellenweise spielte er seine Angreifer blockfrei. Dies nutzten vor allem Christian Heymann als Hauptangreifer auf der Diagonalposition und Franz Masur als Schnellangreifer. Beide waren vom gegnerischen Block und Abwehr nicht zu stoppen. So spielten sich die Gastgeber in einen wahren Rausch, dabei nutzten sie auch die deutlichen Schwachstellen der Gäste. Beim 20:12 im zweiten Satz sah bereits alles nach einem deutlichen Satzgewinn aus. Ein kurzer Schlendrian beim VSV ließ die Gäste ein wenig herankommen, den Satz ließen sich die Oelsnitzer mit 25:19 nicht mehr nehmen.

Den Sperken gelang es auch im dritten Satz die Konzentration hochzuhalten und den Gegner mit druckvollen Aufschlägen und stabiler Annahme zu beeindrucken. Bei den Gästen war mit jedem Punkt eine steigende Resignation zu spüren, nur in seltenen Einzelaktionen ließen sie ihr Können aufblitzen. Dies sollte an diesem Tag gegen eine starke Oelsnitzer Teamleistung bei weitem nicht ausreichen. Denn die VSV-Männer leisteten sich kaum Fehler und behielten auch in diesem Satz klar mit 25:18 die Oberhand.

"Die Jungs haben sehr konzentriert begonnen und auf meine Hinweise richtig reagiert", sagte Trainer Pretscheck und freute sich. "Die Mannschaft hat sich für ihre gute Leistung belohnt. Das war ein wirklich guter Auftakt in die Saison."

Den hatte auch Neuzugang Christian Heymann: "Wir haben uns als Mannschaft schon recht gut zusammengefunden. Und es hat mir einen wahnsinnigen Spaß gemacht, vor diesem tollen Publikum zu spielen. Die Anfeuerung von draußen hat uns noch mal richtig gepusht." Beeindruckt von den Zuschauern zeigte sich auch Petra Stumpf aus Hof. Die Vorsitzende des Drittliga-Ausschusses war voll des Lobes: "Das ist definitiv ein Superpublikum hier in Oelsnitz. Und 400 Zuschauer für so ein Spiel auf die Beine zu bringen, ist einfach top." Dies zeige, wie richtig die Einführung der 3. Liga gewesen sei. "Der Abstand zwischen Regionalliga und 2. Bundesliga war zuvor einfach zu groß."

VSV Oelsnitz: Ahnert, Heymann, Hoffmann, Singer, Preußner, Claus, Sehr, Heinig, Schannwell, Neuber, Masur