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Schwarzer Tag zum Jahresauftakt

Die ersten Herren des VSV erwischten zum Rückrundenauftakt in Niederviehbach einen rabenschwarzen Tag. Es lief nichts zusammen wie gewohnt und so verlor man in Bayern verdient mit 3:0. 

TSV Niederviehbach - VSV Oelsnitz 3:0 (25:17; 25:23; 25:19) 

Das hatte man sich in Oelsnitz anders vorgestellt. Trotz der in den letzten Spielen enttäuschenden Hinrunde war man in Oelsnitz nach der ersten Hälfte der Spielzeit in der dritten Liga Ost absolut im Soll. In der ersten Trainingswoche des Jahres war die Qualität ebenfalls vielversprechend und im ersten Spiel wollte man zeigen, dass die ersten Ergebnisse der Saison kein Zufall waren. Doch am Ende gab es eine der heftigsten Packungen seit langem. 

Der Tag startete bereits gebraucht, als das Dresdner Auto über zwei Stunden im Stau auf der A72 steckte. Jan Pretscheck, Christian Heymann und Benjamin Hoffman erreichten daraufhin die Halle erst 30 Minuten vor Spielbeginn. Die Trotzreaktion auf die man sich eingeschworen hatte blieb jedoch aus. 

Niederviehbach stellte von Beginn an einen sehr guten Block und wusste auch in der Abwehr zu überzeugen. Hier hatten die Bayern im Hinspiel die größten Schwächen gezeigt. Im Rückspiel sollte es sich als ihre größte Stärke erweisen. Immer wieder zogen sie den Sperken damit den Zahn. Selbst in Optimalsituationen vermochten es die Oelsnitzer nicht regelmäßig zum Erfolg zu kommen. Somit endete der erste Durchgang deutlich und verdient auf dem Konto der Gastgeber.

Alles auf Neu in Durchgang Zwei war also das Motto und lange vermochten die Sperken diesem auch treu zu bleiben. Man agierte im Angriff variabler und kam so öfter zu Punkten. Auch aus der eigenen Abwehr und im Block ergaben sich nun Gelegenheiten, die genutzt wurden. Lange vermochte sich in sich kein Team entscheidend abzusetzen. Gegen Ende jedoch war es wieder der Niederviehbacher Block, der den engsten Satz entschied.

Durchgang Drei war ein Spiegelbild des ersten Satzes. Wieder schaffte es Oelsnitz nicht stabil aus der eigenen Annahme zu punkten und sah sich somit einer unlösbaren Aufgabe gegenüber. Am Ende war der Sieg der Bayern damit absolut verdient und die Sperken müssen nun so schnell wie möglich zurück in die Spur finden. In der Tabelle steht man jetzt mitten im erwarteten Abstiegskampf. Die Spielweise und Einstellung muss sich diesem Umstand umgehend anpassen. Das Leistungsvermögen der Mannschaft ist hierbei nicht die Frage. Es gilt die zu Saisonbeginn gezeigte Leistung schnellstens wieder auf das Spielfeld zu bringen. 

In der kommenden Woche kommt mit Deggendorf eines der stärksten Teams der Liga nach Oelsnitz. Im Hinspiel setzte man in einem sehenswerten Spiel mit 3:2 durch. Im Rückspiel stehen die Vorzeichen anders. Deggendorf grüßt aktuell von der Tabellenspitze. Oelsnitz hat am kommenden Samstag also nichts zu verlieren und hofft vor einer sensationellen heimischen Kulisse wieder in die Erfolgsspur zurück zu finden.