VSV muss wieder in den Tie-Break und beendet seine Negativserie mit einem 3:2 (22:25; 23:25; 29:27; 25:21; 15:11) über den Dresdner SSV

Es war nicht schön, was die Sperken ihrem mitgereisten Fanblock über weite Strecken des Spiels boten. Von der Souveränität des 3:0 Erfolgs über den DSSV im Pokal war nichts mehr zu sehen.

Dresden dominierte das Spiel über zweieinhalb Sätze. Die Annahmeleistung der Sperken war deutlich schwächer als in den vorangegangenen Partien. Ein 22:25 und 23:25 in den Sätzen eins und zwei waren daher für die Gäste noch schmeichelhaft. 

In Satz drei gab es einen Bruch im Spiel der Gastgeber. Die Aufschläge waren weniger effektiv und Oelsnitz witterte Morgenluft. Bis zum 17:17 verlief der Satz ausgeglichen. Danach gingen die Sperken das erste mal in Führung und hatten in der Endphase die ersten Satzbälle. Denkbar knapp konnte Oelsnitz den Satz letztlich mit 29:27 für sich entschieden.

In der Folge entwickelte sich ein anderes Spiel. Oelsnitz fand zur gewohnten Form und setzte die bis dahin so starken Gastgeber seinerseits unter Druck. Mit 25:21 sicherten sich dich die Sperken auch den vierten Durchgang.

Es musste also zum vierten Mal in Folge der Tie-Break entscheiden. Dieser begann wieder wenig vielversprechend für die Gäste, die zu Beginn bei eigener Annahme mit 0:2 ins Hintertreffen gerieten. Angespornt durch die Aufholjagd der vorangegangenen Sätze fanden die Sperken jedoch zurück ins Spiel und wechselten mit einer 8:7 Führung die Seiten. Von hier an gelang es, den Druck auf die Gastgeber hoch zu halten und das Spiel letztlich mit einem 15:11 für sich zu entschieden.

Die mitgereisten Anhänger wurden letztlich für ihren Aufwand entlohnt. Dennoch gibt es einige Hausaufgaben, die die Sperken aus dem letzten Hinrundenspiel gegen starke Dresdner Teams mitnehmen. In der kommenden Woche will Oelsnitz es beim Heimspiel gegen die Reserve der L.E. Volleys deutlich besser machen und damit eine Erfolgsserie starten. Das nächste Heimspiel steigt zu gewohnter Zeit um 19:00 am 27.10.2018.