Oelsnitz gewinnt letztes Spiel des Jahres trotz ungünstiger Vorzeichen souverän mit 3:0 

Es war ein wichtiger und nicht selbstverständlicher Sieg der Sperken gegen Tröbnitz. Oelsnitz reiste mit nur sechs Spielern zum Auswärtsspiel gegen den Tabellenletzten konnte aber zumindest auf den Startsechser zurückgreifen. Der Rest des Teams war aufgrund von Krankheit, beruflicher Verpflichtungen oder Einsätze beim Heimspieltag der zweiten Herren verhindert. 

Trotz der ungünstigen Vorzeichen zeigten die Oeslnitzer eine durchweg motivierte und gute Leistung. Tröbnitz konnte dieser kaum etwas entgegensetzen. Lediglich im letzten Satz ließen sich die Gastgeber nur schwer auf Distanz halten. Ansonsten war das Oelsnitzer Aufschlag- und Abwehrverhalten durchweg zu stark für den Aufsteiger. Herauszuheben ist dabei die Annahme- und Abwehrleistung der Mitten, die im Normalfall im Hinterfeld durch die darauf spezialisierten Liberos ersetzt werden. Franz Masur und Stephen Sehr zeigten jedoch, dass sie sich auch im Hinterfeld durchaus wohl fühlen. 

Am Ende erzielte OelsnitZ einen ungefährdeten 3:0 Erfolg (25:17; 25:10; 25:22). Als besonderes Bonbon verlor der Tabellenführer TU Dresden zum Auftakt der Rückrunde seine weiße Weste bei einer 3:2 Niederlage in Delitzsch. Somit beträgt der Vorsprung der Dresdner nun nur noch einen Zähler auf die Sperken. 

Die ersten Herren verabschieden sich mit diesem Sieg in die Winterpause. Im neuen Jahr startet das Team mit einem Heimspiel gegen den VC Dresden II.