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"So mein Junge, jetzt knipse ich Dir das Licht aus."

Dieser Satz war am Samstag noch das Witzigste an der unfreiwilligen Spielunterbrechung der Auswärtspartie der 2. Herrenmannschaft beim SV Reudnitz II. Der Notarzt musste im 2. Satz leider in die ostalgische Sporthalle im Leipziger Stadtteil Reudnitz eilen. Dort hatte sich Youngster Ben Becher eine schwere Knieverletzung zugezogen und musste behandelt werden. Für Ben ging es nach der Vor-Ort-Behandlung mit ins Krankenhaus, er konnte aber zum Glück die Heimreise antreten. Mit im Gepäck hatten die Sperken zwei Punkte. Wie sie diese errungen hatten wird in die Geschichte des Oelsnitzer Volleyballsports eingehen. 

Durch inflationär einsetzende Absagen schrumpfte der verfügbare Kader für das Auswärtsspiel mit jedem Tag der Woche mehr. So standen am Ende ganze 6 etatmäßige Spieler der zweiten Mannschaft zur Verfügung. Nico Strobel aus der 3. Mannschaft erklärte sich bereit, die leere Bank zu besetzen und für den Notfall bereit zu stehen. Im 2. Satz wurde sein Einsatz dann notwendig, denn wie oben erwähnt, war Ben Becher spielunfähig. Der Kader bestand nun aus vier Mittelblockern (Fabian und Julian Schubert, Alexander Krug und Nico Strobel), einem Stellknecht (Jonas Krug) und einem Außenangreifer (Matthias Hanitzsch). Den ersten Satz hatten wir verloren, im zweiten hatten wir den Schock der Verletzung schnell verdaut und trotz verrücktester Aufstellung gewonnen. 

Reudnitz hatte nun eigentlich alle Trümpfe in der Hand und im Oelsnitzer Annahmeriegel immer zwei Mittelblocker als Anspielstation für die Aufschläge. Das sollte ihnen aber nur phasenweise gelingen, denn unsere Mitten und nahmen recht passabel an oder die Aufschläge gingen ins Netz oder Aus. Ansonsten machten wir eben das was vier Mitten gut können: Blocken. Damit zogen wir den jungen Reudnitzer Jungspunden regelmäßig den Zahn. Im Angriff agierten wir ausrechenbar, aber kompromisslos und mit Spielfreude. Anschlagen, Legen und diverse unkonventionelle Bälle übers Netz waren unsere Punktelieferanten. Reudnitz bekleckerte sich in seinen Aktionen nicht mit Ruhm und wir konnten nach fünf Sätzen den 3:2-Sieg bejubeln. Unter diesen Umständen ist dieser Sieg unbezahlbar und wir widmen diesen Sieg unserem Ben und hoffen auf seine schnelle Genesung. Ein großes Lob geht an die Mittelblocker die sich dort einbrachten wo es notwendig war uns sehr flexibel reagierten.