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VSV Oelsnitz II verpasst Sensation nur knapp

Am Samstag war der VSV Oelsnitz II Gastgeber im Halbfinale des Sachsenpokals. Dieses wurde in Form eines Turniers mit drei Mannschaften ausgetragen. Neben den beiden Landesklasse-Vertretern SV Reudnitz II und VSV Oelsnitz II, ging der höherklassige Sachsenligist SV Kreuzschule Dresden als Favorit in den Spieltag. Dieser Rolle wurde er im ersten Spiel des Tages auch absolut gerecht. Gegen den SV Reudnitz II ließen die Elbestädter nichts anbrennen und gewannen klar mit 3:0.

Im zweiten Spiel des Tages standen sich die beiden Liga-Konkurrenten Reudnitz II und Oelsnitz II gegenüber. Die Sperken mussten an diesem Spieltag auf einige Akteure verzichten bzw. hatten einige nur für je ein Spiel zur Verfügung. Dies machte es VSV-Coach Andre Möckel nicht leicht, jeweils einen schlagkräftigen Kader aufs Feld zu bringen. Gegen die Leipziger hatte man in der Liga bereits zwei Mal gewonnen und auch im ersten Satz dominierten die Gastgeber. Doch Reudnitz fand im zweiten Satz ins Spiel und nutzte die Schwächen der Sperken in der Annahme und die häufige Harmlosigkeit im Angriff. Zudem war die Fehlerquote der Gastgeber viel zu hoch, so gingen folgerichtig die Sätze zwei und drei nach Leipzig. Die Aufstellung wurde nun umgestellt und endlich war der VSV wieder ebenbürtig. Das Selbstvertrauen war zurück und die Hausherren gewannen die Sätze vier und fünf. Es gab nun also gegen die Kreuzschule Dresden ein Endspiel um den Einzug ins Pokalfinale.

Die Teppichstädter hatten in der ersten Runde des Sachsenpokals bereits den Sachsenligisten TSV Leipzig aus dem Rennen geworfen, vielleicht sollte dieses Kunststück ja noch einmal gelingen. Es entwickelte sich von Beginn an ein packender Pokalfight, ein Klassenunterschied war nicht zu erkennen. Die Gastgeber konnten vor allem über die Mitte immer wieder erfolgreich und sehenswert punkten, die Gäste hingegen waren auf den Außenpositionen erfolgreicher. Unter der lautstarken Anfeuerung der Oelsnitzer Fans zogen die Gastgeber im ersten Satz auf 16:10 davon. Dann plötzlich brach die Annahme ein und im Angriff konnte kein Punkt erzielt werden. Die Elbestädter nutzten diese Schwächephase und zogen auf 19:16 vorbei. Diesen Vorsprung retteten sie mit 25:23 ins Ziel.

Dieser Satzverlust nagte am Selbstvertrauen und im zweiten Satz liefen die Hausherren permanent einem Rückstand hinterher. So ging dieser mit 25:20 erneut an den Favoriten.

Ein schneller 1:6-Rückstand im dritten Satz schien den Ausgang der Partie vorwegzunehmen. Doch die VSV-Männer wollten sich nicht so einfach geschlagen geben, man war doch eigentlich ebenbürtig und nur die kleineren Schwächephasen mussten abgestellt werden. Dies gelang im Verkauf des Satzes immer besser, zudem konnte mit dem Aufschlag mehr Druck erzielt werden. Davon profitierte der Oelsnitzer Block der jetzt immer wieder energisch zupackte und den Gästen den Nerv raubte. Die Vogtländer waren jetzt endlich im Spiel und ließen es vor allem mit Mittelangriffen über die Brüder Julian und Fabian Schubert krachen. Der VSV-Sechser lief nun heiß und holte sich Satz drei und vier verdient.

Wieder musste der Tiebreak her. Für einige der Oelsnitzer Akteure bereits der zehnte Satz an diesem Tag. Die Gäste erwischten den besseren Start, gingen mit 4:1 in Führung. Aber der VSV kam zurück, wollte die mögliche Sensation greifbar machen. Im Rausch der Emotionen gelang es erneut auszugleichen, bis zum 10:10 war alles offen. Dann plötzlich der Bruch im Spiel: zwei Annahmen gehen weg, zwei technische Fehler und schon haben die Gäste Matchball. Diesen nutzen sie, erneut durch eine missglückte Annahme zum 15:10-Satzgewinn. Vorbei, aus der Traum vom Finale. Es war ein packendes, emotionales Pokalspiel das definitiv fünf Sätze verdient hatte. Die Sperken haben an der Sensation gekratzt, am Ende fehlten einfach etwas Glück, Konzentration und vielleicht auch ein paar Körner um ins Finale einzuziehen.

Schon am kommenden Samstag steht die nächste Herausforderung auf dem Programm. In der Landesklasse sind die VSV-Männer erneut Gastgeber, sie empfangen den VV Freiberg und Einheit Borna. Spielbeginn ist im 12.00 Uhr.    

VSV Oelsnitz: Martin Metzker, Fabian und Julian Schubert, Andre Möckel, Gordon Hawranke, Felix Martin, Christian Böhm, Alexander und Jonas Krug, Stefan Roßbach, Matthias Hanitzsch